Aktuelles

  • Preisverleihungen

    Wenn Kinder nur noch weg wollen – Der mittelamerikanische Exodus

    Für dieses 55 Minuten andauernde Radiofeature war ich im November und Dezember 2014 in Mexiko, Guatemala und Honduras unterwegs. Es waren mehrere tausend Kilometer Weg, die ich zwischen und in den Ländern gereist bin, um mir die Geschichte der Menschen anzuhören, die in diesem Stück zu Wort kommen sollten. Menschen auf der Flucht, die Familie, Heimat, ihr gewohntes Leben zurück gelassen hatten, die unterwegs waren mit viel Angst und doch auch Hoffnung, mit ihrer Flucht oder ihrem Weggang ein anderes Leben finden zu können. Ein besseres Leben, ein angstfreies Leben, ein Leben in dem auch Würde eine Rolle spielen könnte, in dem sie durch ihre Arbeit so viel verdienen könnten, dass auch die daheim gebliebenen Liebsten nicht mehr hungern müssten, in dem sie vielleicht irgendwann auch ihre Liebsten nachholen könnten.

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  • Die verschwundenen Studenten

    Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

    SWR2 Tandem | 28.11.2016 um 10.05 Uhr

    Menschenrechtsverletzungen in Mexiko und deutsche Waffen

    Im September 2014 verschwinden 43 Studenten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero spurlos. Verschleppt von Polizeieinheiten. Omar Garcia, ein Überlebender, versucht seitdem zusammen mit Angehörigen die Hintergründe zu klären. Bei der Polizeiaktion waren G36 Sturmgewehre von Heckler & Koch im Einsatz, Waffen, die niemals in diese Region hätten gelangen dürfen. Der Journalist Wolf Dieter Vogel lieferte zusammen mit Kollegen der Staatsanwaltschaft Stuttgart Nachweise, aufgrund derer Anklage gegen Heckler & Koch erhoben wurde.

     
  • Die Karawane der Mütter

    Marta Sanchez, Organisatorin der Karawane der zentralamerikanischen Mütter (Foto: Stephan Röhl)

    Deutschlandradio Kultur | 05.11.2016 um 8:05 Uhr

    Verschollen in Mexico

    Immer wieder macht sich die "Karawane zentralamerikanischer Mütter" auf den Weg, um in Mexiko nach verschwundenen Angehörigen zu suchen. Ihre Söhne, Töchter, Männer sind auf dem Weg aus Guatemala, El Salvador, Honduras oder Nicaragua ins Zielland USA verschollen.

    "Was bedeutet: Verschwunden auf dem Transitweg in Mexiko? Das heißt, die letzte Kommunikation mit der Familie fand aus irgendeinem Ort in Mexiko statt. Danach gab es keinen Kontakt mehr und die Spur verlor sich. Was ist passiert?"

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Das Terrassenwunder von Peru

ARTE - 360° - GEO Reportage
Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
Kamera: Thomas Keller
Samstag, den 3. Oktober 2015 um 19.30 Uhr
Wiederholung am Samstag, 10.10. um 9:45 Uhr

Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

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Honduras

  • Ermordet für ihre politische Haltung

    Berta in Guise mit Lencafrauen 2013

    Die Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres aus Honduras

    Berta Cáceres war eine mutige Frau. Seit Jahren erhielt sie Morddrohungen, weil sie für die Rechte des indigenen Volkes, Lenca und für den Umweltschutz kämpfte. Über diesen politischen Kampf berichtete die Autorin Erika Harzer vor drei Jahren für SWR2 Tandem...

    SWR2 Tandem - 6.06.2016 | 19.20 Uhr
    Wdh. am 7.06.2016 | 10.05 Uhr

     
  • Berta Caceres

    Berta in Guise mit Lencafrauen 2013

    Die Mörder kamen nach Mitternacht

    In der Nacht zu Donnerstag, d. 3. März 2016 um ein Uhr, sind unbekannte Auftragskiller in Berta Caceres Haus in La Esperanza eingedrungen und haben sie umgebracht.

    Ich bin zutiefst erschüttert und traurig. Berta gehörte zu den mir wichtigsten Personen in Honduras, mit der ich mich gerne traf, die ich gerne unterstützte und mit der es immer - trotz all der alltäglichen Gewalt - so viel zu lachen gab.

     
  • "Hier gibt keiner auf"

    Warten auf Zelaya


    Vier Wochen nach Zelayas gewaltsamer Verschleppung durch bewaffnete Militärs im Morgengrauen nach Costa Rica, unternahm der honduranische Präsident am 24. Juli seinen zweiten Versuch, nach Honduras zurück zu kehren. In einem Autokonvoi, in Gefolgschaft mehrerer Verbündeter und einem Tross Journalisten, begab er sich zum nicaraguanisch-honduranischen Grenzübergang in der Nähe von Las Manos. Tatsächlich überschritt er auch die Grenze, nahm dort ein Bad in der ihn erwartenden Menge, die es bis zur Grenze geschafft hatte, verkündete in dieser Runde seinen Anhängerschafft, dass niemand ein sich erhebendes Volk aushalte.

Migration

  • Tagung 17.10. - 18.10.16

    foto: Teilnehmer*innen der Karawane an den Gleisen der "Bestia" (Nov. 2014)


    Für das Recht auf legale Wege

    Solidarität und Unterstützung für Geflüchtete in Mexiko und Europa

    Die Tagung möchte einen Beitrag zum transnationalen Austausch von Flüchtlingsaktivist/innen leisten, die sich für die globalen Rechte von Geflüchteten und Migrant/innen einsetzen.

    Den Auftakt der Veranstaltung bildet am 17. Oktober der Film Viacrucis Migrante - Kreuzweg der Migrant_innen über die Migrant/innenherberge "La 72" mit anschließendem Gespräch mit Fray Tomás González und dem Regisseur Hauke Lorenz..

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  • Die Region der verlorenen Kinder

    Die Region der verlorenen Kinder

    Fotos zum Thema: Strassenkinder...Migration...

    Erika Harzer - JUNGE WELT - 29. Januar 2005

    Auf der Spur junger Menschen, die aus zentralamerikanischen Landen ins vermeintliche Paradies USA aufbrachen und unterwegs an Straßenrändern und in Bordellen strandeten.
    Ihre Namen lauten Elmer, Carlos, Enrique, Olban, Xiomara, Saida, Maria. Sie werden dann bekannt, wenn es gelingt, ihre Leichen zu identifizieren. Das nützt den Toten zwar nichts mehr, aber wenigstens wissen ihre Eltern, ihre Geschwister und Liebsten, wo und wie ihr junges Leben zu Ende ging. Die Frage nach dem Warum wird kaum gestellt. Wer sollte sie auch beantworten? Viele dieser Jungen und Mädchen sind einfach nur noch Körper, namenlos, herkunftslos, leblos.

     
  • Die Reste eines Traumes

    auffanglager_in_honduras.jpg

    Fotos zum Thema: Deportationen...

    Erika Harzer - ILA-Info - Juni 2007

    In der Auffangstelle für Abgeschobene in Tegucigalpa

    Waren es im Jahr 2000 gerade mal 2610 Menschen, die mit extra gecharterten Flugzeugen von den USA aus nach Honduras deportiert wurden, stieg die Zahl im Jahr 2006 bereits auf 24 643 Menschen, die auf diesem Weg zurück nach Honduras abgeschoben wurden. Für 2007 wird ein neuer Rekord erwartet.

radio features

  • Die verschwundenen Studenten

    Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

    SWR2 Tandem | 28.11.2016 um 10.05 Uhr

    Menschenrechtsverletzungen in Mexiko und deutsche Waffen

    Im September 2014 verschwinden 43 Studenten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero spurlos. Verschleppt von Polizeieinheiten. Omar Garcia, ein Überlebender, versucht seitdem zusammen mit Angehörigen die Hintergründe zu klären. Bei der Polizeiaktion waren G36 Sturmgewehre von Heckler & Koch im Einsatz, Waffen, die niemals in diese Region hätten gelangen dürfen. Der Journalist Wolf Dieter Vogel lieferte zusammen mit Kollegen der Staatsanwaltschaft Stuttgart Nachweise, aufgrund derer Anklage gegen Heckler & Koch erhoben wurde.

     
  • Die Karawane der Mütter

    Marta Sanchez, Organisatorin der Karawane der zentralamerikanischen Mütter (Foto: Stephan Röhl)

    Deutschlandradio Kultur | 05.11.2016 um 8:05 Uhr

    Verschollen in Mexico

    Immer wieder macht sich die "Karawane zentralamerikanischer Mütter" auf den Weg, um in Mexiko nach verschwundenen Angehörigen zu suchen. Ihre Söhne, Töchter, Männer sind auf dem Weg aus Guatemala, El Salvador, Honduras oder Nicaragua ins Zielland USA verschollen.

    "Was bedeutet: Verschwunden auf dem Transitweg in Mexiko? Das heißt, die letzte Kommunikation mit der Familie fand aus irgendeinem Ort in Mexiko statt. Danach gab es keinen Kontakt mehr und die Spur verlor sich. Was ist passiert?"

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  • Geschichten vom Verschwinden

    Fotos Verschollener am Zaun von CIE in Caltanissetta (Italien)

    Deutschlandradio Kultur | 05.11.2016 um 18:05 Uhr

    Fort, unauffindbar, verloren, verschollen, verschwunden. Es gibt viele Synonyme für das Verschwinden. Menschen aus Syrien, Palästina und afrikanischen Ländern sterben auf ihrer Flucht nach Europa beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.

    Flüchtlinge aus Mittelamerika erleben das gleiche Schicksal auf ihrem gefährlichen Weg durch Mexiko in die USA.
    Auch wenn das Verschwinden im Mittelmeer sich vom Verschwinden in Mexiko unterscheidet, gibt es doch eine gemeinsame Ursache: die illegalen Wege, die Menschen einschlagen müssen, um vor Krieg und Gewalt zu fliehen.

    Regie: Friederike Wigger
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

    Länge: ca. 54'30

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filme

  • Das Terrassenwunder von Peru

    Das Terrassenwunder von Peru

    ARTE - 360° - GEO Reportage
    Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
    Kamera: Thomas Keller
    Erstausstrahlung: Oktober 2015

    Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

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  • Der Geist ruft aus der Ferne

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    Der Geist ruft aus der Ferne

    Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer
    Dokumentarfilm (Okt. 2015)
    Produktion: PS Film GmbH, Schweizer Radio & Fernsehen - SRF

    Erstausstrahlung: November 2015

    Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten. Der berühmte Schweizer Naturforscher, Linguist und Diplomat Johann Jakob von Tschudi, zurück von seiner letzten Reise nach Südamerika, hat eine kleine Steinfigur aus Tiahuanaco Bolivien im Gepäck. Heute befindet sich diese Steinskulptur im Bernischen Historischen Museum.

    [SWISS FILMS...]

     
  • Raus aus der Abhängigkeit

    INKOTA Netzwerk
    Regie: Erika Harzer
    Juli 2014

    Die starken Frauen von Xochilt Acalt

    Weitere Informationen über das Frauenzentrum Xochilt Acalt [hier...]

printmedien

  • Preisverleihungen

    Wenn Kinder nur noch weg wollen – Der mittelamerikanische Exodus

    Für dieses 55 Minuten andauernde Radiofeature war ich im November und Dezember 2014 in Mexiko, Guatemala und Honduras unterwegs. Es waren mehrere tausend Kilometer Weg, die ich zwischen und in den Ländern gereist bin, um mir die Geschichte der Menschen anzuhören, die in diesem Stück zu Wort kommen sollten. Menschen auf der Flucht, die Familie, Heimat, ihr gewohntes Leben zurück gelassen hatten, die unterwegs waren mit viel Angst und doch auch Hoffnung, mit ihrer Flucht oder ihrem Weggang ein anderes Leben finden zu können. Ein besseres Leben, ein angstfreies Leben, ein Leben in dem auch Würde eine Rolle spielen könnte, in dem sie durch ihre Arbeit so viel verdienen könnten, dass auch die daheim gebliebenen Liebsten nicht mehr hungern müssten, in dem sie vielleicht irgendwann auch ihre Liebsten nachholen könnten.

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  • Verschollen

    Image: Italien verschollen [Foto: Erika Harzer]

    Mexiko / Italien

    Wie in Mexiko macht nun auch in Italien eine internationale Karawane auf die Opfer der Abschottungspolitik aufmerksam

    Die Aula der staatlichen Handelsakademie von Casal del Principe ist vollbesetzt. In der Kleinstadt nördlich von Neapel, die international vor allem wegen ihrer Verbindung zur Mafiaorganisation Camorra bekannt wurde, ist eine außergewöhnliche Veranstaltung angekündigt: die italienische Karawane für die Rechte der Migranten, für Würde und Gerechtigkeit macht Station.

     
  • Eine wilde, spannende Zeit

    NuevoDiario Pressekonferenz Kopie

    Friedensaktivisten in Nicaragua

    Vor 30 Jahren kamen acht junge Deutsche frei. Sie gehörten zur Solidaritätsbewegung für das freie Nicaragua – und wurden deshalb von den Contras entführt.

    TAZ - 10. Juni 2016

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