Aktuelles

Gedanken einer Sechsundsechzigjährigen

Haben wir’s verkackt? Dreieinhalb Worte und ein Fragezeichen. Nicht viel und doch geht’s ums Ganze. Haben wir’s verkackt? Wenn wir die existenziellen Kritiken und Forderungen der Schülerinnen und Schüler der Friday for Future Bewegung nicht nur wohlwollend beklatschen, sondern in ihren Inhalten ernst nehmen, können wir uns eigentlich vor dieser Frage nicht wegducken.

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Zwei Brüder, zwei Anwälte

Victor und Martin Fernandez mit dem Berliner Justizsenator Dirk Behrend (c) E. Harzer

SWR2 Leben - 9. Juli 2019, 15.05 Uhr

Sie kämpfen für die Ärmsten in Honduras

Sie heißen Martín und Víctor Fernández, sind Brüder und kommen aus Honduras. Als Menschenrechtsanwälte sind sie dort permanent in Gefahr, weil sie eigentlich Selbstverständliches für die Ärmsten der Armen einfordern: die Menschenwürde, das Recht auf Leben, das Recht, ihr Gemeindeland für ihre Selbstversorgung und auch das Wasser ihrer Flüsse benutzen zu können. Für diese Arbeit erhielten sie im April den Solidaritätspreis der Stadt Bremen. Die Geschichte von zwei innig miteinander verbundenen Brüdern.

[SWR2 Leben...]

 

Der Geist ruft aus der Ferne

Ekeko 870x335

Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer

Dienstag, 14.5.2019, 18.00 h im Ibero/Amerikanischen Institut Berlin, Simón-Bolívar-Saal
Film und Gespräch mit den Regisseur*innen

Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten.

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Zwei Brüder – zwei Anwälte – Ein Preis

Victor Fernandez in Pajuiles

Sie heißen Martín und Víctor, zwei Männer Mitte 40. Sie sind Brüder und Anwälte und kommen aus Honduras. Das besondere an diesen beiden Männern von kleiner Statur, mit runden Gesichtern, dunklen Augen, ist, dass sie sich als Menschenrechtsanwälte in ihrem Heimatland auf extrem gefährlichem Terrain bewegen, immer wieder Morddrohungen erhalten, bereits durch körperliche Angriffe verletzt wurden und mehrfach aus Sicherheitsgründen schon temporär ihr Land verlassen mussten.

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18. Juli 2018: Gastauftritt bei Konstantin Wecker auf dem Tollwood-Festival in München

Konzert Kritik:
hinter-den-schlagzeilen.de/karla-lara-cuando-las-palabras

29. Juni 2018: auf dem Anarche-Floß bei der Fusion

[español]

El 29 de Junio en el Fusion Festival…
Me dijeron se van a presentar en un barco… ¿en un barco?, si en un barco…quería imaginarme cómo sería eso, pero debo confesar que sobrepasó en creces lo que mi imaginación pudo siquiera intentar. El recorrido en el barco es parte de un festival que organiza la gente de izquierda en este país en las afueras de Berlín durante 4 días y entonces del dinero que se colecta en los eventos que reúnen al menos a 70 mil personas en sus diferentes escenarios luego se financian muchos proyectos artístico-políticos alternativos.
El barco con capacidad para 80 personas que subió a 83 haciendo la excepción porque faltaban 3 de nuestrxs amigxs de Cadeho y de la Delegación Honduras, hace un recorrido sobre un canal grandote durante dos horas en las que nosotros cantaríamos lo que quisiéramos, y no se bien cómo trasladar en palabras las emociones de ese encuentro, paseamos la libertad en ese barco, música, baile, abrazos, bebidas espirituosas, cuerpos libres.
Era la naturaleza alrededor del canal, la brisa del agua, la gente con sus atuendos locos y carnavalescos, cualquier palabra se queda corta para describir el respiro de la libertad en el agua. José Antonio estaba tan entusiasmado, invitaba a la gente a acompañar con sus palmas y terminamos con todo el público cerca, felices de estar ahí, de respirar con ellas y ellos la diferencia que en todas partes paga un precio y de la que con irreverencia nos burlamos al conquistarla por pequeños instantes.

[deutsch]

Am 29. Juni beim Fusion Festival ...
Sie sagten, wir würden auf einem Boot spielen... auf einem Boot? Ja, auf einem Boot ... Ich habe überlegt, wie es wohl werden würde. Aber ich muss gestehen, dass meine Phantasie bei weitem übertroffen wurde. Das Floss ist Teil eines 4-tägigen Festivals linker fortschrittlicher Menschen in diesem Land nördlich von Berlin. Ca. 70 000 Menschen kommen an verschiedenen Bühnen zusammen. Ein Großteil des finanziellen Gewinns kommt vielen künstlerische, politische und alternativen Projekten zugute.
Das Floss kann bis zu 80 Personen aufnehmen, aber da kurz vor Abfahrt noch 3 unserer Freund*innen von CADEHO und der Honduras Delegation fehlten, gab es eine Ausnahme und wir legten mit 83 Personen an Bord ab. Das Floss macht eine zweistündige Rundfahrt auf einem großen Kanal, währenddessen wir spielten, wozu wir Lust hatten. Es fällt mir schwer die Gefühle während dieses Treffens in Worte zu fassen. Wir erlebten Freiheit auf diesem Floss durch Musik, Tanz, Umarmungen, spirituelle Getränke und freie Körper.
Es war die Natur rund um den Kanal, die Brise vom Wasser, die Menschen mit ihren verrückten Verkleidungen wie beim Karneval. Jedes Wort ist zu kurz, um den Spirit der Freiheit auf dem Wasser zu beschreiben. José Antonio war so begeistert, lud die Menschen ein, uns mit Klatschen zu begleiten. Es endete mit einer großen Nähe zum Publikum. Wir waren glücklich, dort zu sein, mit ihnen zu atmen.
Sie machten den Unterschied aus, der überall seinen Preis zahlen muss. Als wir ihn für kleine Momente eroberten, verspotteten wir diesen und zeigten keinerlei Respekt.

filme

Der Geist ruft aus der Ferne

Ekeko 870x335

Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer

Dienstag, 14.5.2019, 18.00 h im Ibero/Amerikanischen Institut Berlin, Simón-Bolívar-Saal
Film und Gespräch mit den Regisseur*innen

Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten.

 

Das Terrassenwunder von Peru

ARTE - 360° - GEO Reportage
Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
Kamera: Thomas Keller
Erstausstrahlung: Oktober 2015

Aktuelle Sendetermine

1.7.2019 um 14.45 Uhr

Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

 

Raus aus der Abhängigkeit

INKOTA Netzwerk
Regie: Erika Harzer
Juli 2014

Die starken Frauen von Xochilt Acalt

Weitere Informationen über das Frauenzentrum Xochilt Acalt [hier...]

radio features

Zwei Brüder, zwei Anwälte

Victor und Martin Fernandez mit dem Berliner Justizsenator Dirk Behrend (c) E. Harzer

SWR2 Leben - 9. Juli 2019, 15.05 Uhr

Sie kämpfen für die Ärmsten in Honduras

Sie heißen Martín und Víctor Fernández, sind Brüder und kommen aus Honduras. Als Menschenrechtsanwälte sind sie dort permanent in Gefahr, weil sie eigentlich Selbstverständliches für die Ärmsten der Armen einfordern: die Menschenwürde, das Recht auf Leben, das Recht, ihr Gemeindeland für ihre Selbstversorgung und auch das Wasser ihrer Flüsse benutzen zu können. Für diese Arbeit erhielten sie im April den Solidaritätspreis der Stadt Bremen. Die Geschichte von zwei innig miteinander verbundenen Brüdern.

[SWR2 Leben...]

 

Hartwig Lohmann

Hartwig Lohmann

NDR Info Forum am Sonntag
Erstausstrahlung 31. März 2019, 6.05 Uhr
Wiederholung 17.05 Uhr

Der dichtende Pastor aus Kellinghusen

Schon als neunjähriger schrieb er sein erstes Gedicht an die Mutter, inspiriert von Wilhelm Busch. Und er schreibt sie heute, als 95-Jähriger, noch immer. Gedichte gehören zum Leben des Pastors Hartwig Lohmann aus Kellinghusen.

 

Nicht mit uns!

copyright: Marcela Lara "No me gusta"

„Nicht mit uns!“ von Marcela Lara

NDR Kultur | 5.3.2019 um 20:05 Uhr

Erstausstrahlung: Deutschlandfunk Kultur 2018

Mittelamerika: Musikerinnen gegen Machismo

Machismo gehört in vielen Ländern Lateinamerikas zum Alltag. Im Privaten wie in der Politik gilt frauenverachtende Politik und sexualisierte Gewalt als "normal". Doch immer mehr Frauen organisieren und wehren sich.

[hier nachhören...]

[Manuskript als PDF...]

printmedien

Ein Schutzraum für „Engel“

KNH 90590 (c) Jacob Studnar Kindernothilfe
Foto: © Jacob Studnar-Kindernothilfe

Im Haus „Querubines“ in der Hauptstadt von Honduras finden Mädchen nach Missbrauch und sexualisierter Gewalt endlich Zuflucht und Unterstützung. Eine Reportage über den internationalen Einsatz für Kinderrechte.

 

Land in Sicht

Bertita am Telefon vor Berta Plakat
Amnesty Journal - Februar 2019

Ihre Mutter wurde wegen ihres Engagements umgebracht. Nun führt Bertha Zúñiga Cáceres den Kampf um Landrechte in Honduras weiter.

 

Der Marsch der Vergessenen


Täglich wächst die Zahl der Mitlaufenden in der mittelamerikanischen Karawane der Verzweifelten. 7.500 Menschen sollen es am 23.Oktober sein. Trotz rumpelstilzartiger Tobsuchtsanfälle des US-Präsidenten Trump via Twitter, trotz der Androhung militärischer Aufrüstung an der Grenze und auch der bereits stattgefundenen Konfrontationen.

Termine

eha-media Termine

31. Jul 2019 07:00 – 08:00
ARTE - Geo

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