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"Der Schuldspruch ist ein Fortschritt"

Febr 2019 Martin u Victor F in Locomapa n Mord an Tolupan Anführer

Amnesty Journal - Mai 2020

Ein Gespräch mit dem Rechtsanwalt Victor Fernández

Am 3. März 2016 wurde die honduranische Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres in ihrem Haus ermordet. Als Sprecherin der Indigenenorganisation COPINH hatte sie sich unter anderem gegen ein Staudammprojekt eingesetzt. Ende 2019 wurde das Strafmaß für sieben Personen verkündet, die an dem Mordkomplott beteiligt waren.

Ein Schutzraum für „Engel“

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Foto: © Jacob Studnar-Kindernothilfe

Im Haus „Querubines“ in der Hauptstadt von Honduras finden Mädchen nach Missbrauch und sexualisierter Gewalt endlich Zuflucht und Unterstützung. Eine Reportage über den internationalen Einsatz für Kinderrechte.

Land in Sicht

Bertita am Telefon vor Berta Plakat
Amnesty Journal - Februar 2019

Ihre Mutter wurde wegen ihres Engagements umgebracht. Nun führt Bertha Zúñiga Cáceres den Kampf um Landrechte in Honduras weiter.

Die Oligarchen lässt man laufen

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Amnesty Journal - Februar 2018

Staatsbedienstete und Industrielle sollen den Mord an der hondu­ranischen Umweltaktivistin Berta Cáceres ­kaltblütig geplant haben – bislang ohne Folgen. Der Bau des umstrittenen Wasserkraftwerks ­jedoch, gegen das sie kämpfte, scheint gestoppt.

Verschollen

Image: Italien verschollen [Foto: Erika Harzer]

Mexiko / Italien

Wie in Mexiko macht nun auch in Italien eine internationale Karawane auf die Opfer der Abschottungspolitik aufmerksam

Die Aula der staatlichen Handelsakademie von Casal del Principe ist vollbesetzt. In der Kleinstadt nördlich von Neapel, die international vor allem wegen ihrer Verbindung zur Mafiaorganisation Camorra bekannt wurde, ist eine außergewöhnliche Veranstaltung angekündigt: die italienische Karawane für die Rechte der Migranten, für Würde und Gerechtigkeit macht Station.

"Heute spielt keine mehr"

ff Honduras

Erika Harzer, FF-Magazin 03/2011

„ADELANTE MUCHACHAS“– Rückblicke auf eine aussergewöhnliche Fussballgeschichte

Sechs Jahre später treffe ich einige der Mädchen von damals. Es ist ein drückend heißer Sonntag.

Ein Leben zählt nicht mehr viel

Demonstration in Honduras 2010

Erika Harzer, EMMA Herbst 2010

HONDURAS - La vida no vale nada!"

Seit dem Militärputsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten nehmen die Menschenrechtsverletzungen immer mehr zu. Frauen gehen dagegen auf die Straße.

Tortilla mit Salz

Erste WM-Teilnahme von Honduras seit 28 Jahren

Erika Harzer, 11 Freunde - 1. Juni 2010

Honduras leidet unter Armut und korrupten Putschisten

Einziger Hoffnungsschimmer: die erste WM-Teilnahme seit 28 Jahren. Eine Herkulesaufgabe

"Angesichts der Ereignisse des letzten Jahres in Honduras ist die Nationalelf zu einem wichtigen Faktor für Respekt, Glaubwürdigkeit und den Zusammenhalt im Lande geworden", sagt Nationalcoach Rueda.

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Hart an der Grenze

Erika Harzer, Amnesty Journal - April 2009

Deutsche Bundespolizei schikaniert ukrainische Saisonarbeiter

Wegen eines bürokratischen Fehlers wurden ukrainische Saisonarbeiter von der deutschen Bundespolizei schikaniert und unwürdig behandelt. Die Sonne war schon aufgegangen, doch das änderte wenig an der Müdigkeit von Vasyl Vovchanskyy und Olha Rozlutska. Zwei Tage zuvor hatte ihre Reise begonnen, die von der spanischen Stadt Huelva über Madrid nach Wroclaw in Polen führen sollte.

Rückkehr in die Perspektivlosigkeit

Nah und Fern No. 37

Fotos zum Thema: Deportationen...

Erika Harzer - Nah und Fern No. 37

 

Menschen aus Lateinamerika, die in den USA ohne gültige Aufenthaltspapiere angetroffen werden, droht die Abschiebung in ihr Herkunftsland. Während im Jahr 2000 noch 2.610 Menschen mit extra gecharterten Flugzeugen nach Honduras deportiert wurden, stieg die Zahl 2006 bereits auf 24.643 an. Wie im Fall von Diana Hernandez Mencia werden dabei junge Familien auseinandergerissen und die Abgeschobenen in eine ungewisse Zukunft entlassen.

Kindermigranten auf den Weg in den Norden

tapachula verletzte

Fotos zum Thema: Migration...Erika Harzer - Poonal Nr. 671 - 31. Mai 2005
Sie heißen Elmer, Carlos, Enrique, Hugo, Olban, Xiomara, Tatiana, Saida, Maria, wenn sie Glück haben und identifizierbar sind. Ihnen selbst nützt dieses Glück nicht mehr viel, aber wenigstens wissen ihre Eltern, ihre Geschwister und Liebsten, wo und wie ihr junges Leben zu Ende ging. Die Frage nach dem Warum wird kaum gestellt, wer sollte sie auch beantworten. Viele dieser Jungen und Mädchen sind einfach nur noch Körper, namenlos, herkunftslos, leblos. Vermutungen sind es, die bleiben, über ihr mögliches Alter, ihre mögliche Herkunft. Vielleicht spielen sie noch als namenlose Hauptperson eine Rolle in einem Zeitungsartikel über brutale Hinrichtungen und sinnloses Sterben.

Zum Untersuchungsbericht über das Gefängnismassaker

Erika Harzer - Poonal Nr. 575 - 28. Mai 2003


Die Bilder über die Gefängnisrevolte in der Strafanstalt "El Porvenir" (Die Zukunft) im Norden von Honduras unterbrachen Anfang April 2003 für einen kurzen Moment die Kriegsberichterstattung über die Bombardements im Irak. Es waren schreckliche Bilder von verkohlten Leichen, die im Innenhof der Haftanstalt aufgereiht waren. Ein kurzer Zwischenbericht über die Niederschlagung eines Aufstands, dann bestimmte wieder der Irak Krieg die Tagesordnung.

Terror gegen die Maras

Erika Harzer - Poonal - 29. Oktober 2001

Hinrichtungen von Jugendlichen bleiben straffrei


"Vier Tote und drei Verletzte hinterlässt das ´Kommando Exterminator´". Das steht nicht, wie vermutet werden könnte, in einem der vielen Drehbücher eines Action-Movies aus der Traumfabrik Hollywood. Es ist die Überschrift eines Artikels in der honduranischen Tageszeitung La Tribuna vom 2.10.2001. Sie titelt eine dieser in letzter Zeit immer häufiger gedruckten Meldungen oder Reportagen über Exekutionen an Jugendlichen. Die Urheber der Exekutionen scheinen unauffindbar, ihr Bewegungsradius grenzenlos.