Image: Italien verschollen [Foto: Erika Harzer]

Mexiko / Italien

Wie in Mexiko macht nun auch in Italien eine internationale Karawane auf die Opfer der Abschottungspolitik aufmerksam

Die Aula der staatlichen Handelsakademie von Casal del Principe ist vollbesetzt. In der Kleinstadt nördlich von Neapel, die international vor allem wegen ihrer Verbindung zur Mafiaorganisation Camorra bekannt wurde, ist eine außergewöhnliche Veranstaltung angekündigt: die italienische Karawane für die Rechte der Migranten, für Würde und Gerechtigkeit macht Station.

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Managua

Zur ILA Juli 2015...

ILA-Info - Juli 2015

Eindrücke aus dem gegenwärtigen Managua

Managua ist eine tropische Metropole. Ist sie das wirklich? Tropisch ist die Hauptstadt Nicaraguas zweifellos, aber eine Metropole? Mit gut einer Million EinwohnerInnen in der eigentlichen Stadt und mehr als zwei Millionen im Großraum Managua ist es mit Abstand die größte Stadt Nicaraguas. Aber ihr fehlen das pulsierende Zentrum, die alten repräsentativen Gebäude und die schicken Alleen, eben vieles von dem, was Metropolen gemeinhin kennzeichnet. Doch was heißt das schon? Managua ist einfach anders.

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Karawane Ankunft Villahermosa

medico international 01/2015

Verschwundene MigrantInnen

Mit einer Karawane folgen Frauen aus Nicaragua, Honduras, El Salvador und Guatemala den Migrationsrouten ihrer verschwundenen Angehörigen in Mexiko. Sie fordern Aufklärung und geben die Hoffnung nicht auf.

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ff Honduras

Erika Harzer, FF-Magazin 03/2011

„ADELANTE MUCHACHAS“– Rückblicke auf eine aussergewöhnliche Fussballgeschichte

Sechs Jahre später treffe ich einige der Mädchen von damals. Es ist ein drückend heißer Sonntag.

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Demonstration in Honduras 2010

Erika Harzer, EMMA Herbst 2010

HONDURAS - La vida no vale nada!"

Seit dem Militärputsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten nehmen die Menschenrechtsverletzungen immer mehr zu. Frauen gehen dagegen auf die Straße.

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Erste WM-Teilnahme von Honduras seit 28 Jahren

Erika Harzer, 11 Freunde - 1. Juni 2010

Honduras leidet unter Armut und korrupten Putschisten

Einziger Hoffnungsschimmer: die erste WM-Teilnahme seit 28 Jahren. Eine Herkulesaufgabe

"Angesichts der Ereignisse des letzten Jahres in Honduras ist die Nationalelf zu einem wichtigen Faktor für Respekt, Glaubwürdigkeit und den Zusammenhalt im Lande geworden", sagt Nationalcoach Rueda.

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Erika Harzer, Amnesty Journal - April 2009

Deutsche Bundespolizei schikaniert ukrainische Saisonarbeiter

Wegen eines bürokratischen Fehlers wurden ukrainische Saisonarbeiter von der deutschen Bundespolizei schikaniert und unwürdig behandelt. Die Sonne war schon aufgegangen, doch das änderte wenig an der Müdigkeit von Vasyl Vovchanskyy und Olha Rozlutska. Zwei Tage zuvor hatte ihre Reise begonnen, die von der spanischen Stadt Huelva über Madrid nach Wroclaw in Polen führen sollte.

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 beine tuerkiyemspor

Weitere Fotos zum Thema: Türkiyemspor Mädchenfußball...

Erika Harzer, FF Magazin 02/2008

ff_mag_head.pngTürkiyemspor: In Berlin steht der Verein schon lange für Integration und Toleranz. im Januar ist er vom DFB mit dem erstmals vergebenen Integrationspreis ausgezeichnet worden. Damit hat der DFB auch die Förderung des Mädchenfußballs gewürdigt.

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Nah und Fern No. 37

Fotos zum Thema: Deportationen...

Erika Harzer - Nah und Fern No. 37

 

Menschen aus Lateinamerika, die in den USA ohne gültige Aufenthaltspapiere angetroffen werden, droht die Abschiebung in ihr Herkunftsland. Während im Jahr 2000 noch 2.610 Menschen mit extra gecharterten Flugzeugen nach Honduras deportiert wurden, stieg die Zahl 2006 bereits auf 24.643 an. Wie im Fall von Diana Hernandez Mencia werden dabei junge Familien auseinandergerissen und die Abgeschobenen in eine ungewisse Zukunft entlassen.

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Fotos zum Thema: Frauenmorde...

Erika Harzer, woman 08/2007

Der Film "Bordertown" mit Jennifer lopez machte jetzt auf die Serienmorde in Mexiko aufmerksam. Aber in Guatemala sieht es noch schlimmer aus

woman 08/2007 mehr...

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Fotos zum Thema: Deportationen...

Erika Harzer - ILA-Info - Juni 2007

In der Auffangstelle für Abgeschobene in Tegucigalpa

Waren es im Jahr 2000 gerade mal 2610 Menschen, die mit extra gecharterten Flugzeugen von den USA aus nach Honduras deportiert wurden, stieg die Zahl im Jahr 2006 bereits auf 24 643 Menschen, die auf diesem Weg zurück nach Honduras abgeschoben wurden. Für 2007 wird ein neuer Rekord erwartet.

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tapachula verletzte

Fotos zum Thema: Migration...Erika Harzer - Poonal Nr. 671 - 31. Mai 2005
Sie heißen Elmer, Carlos, Enrique, Hugo, Olban, Xiomara, Tatiana, Saida, Maria, wenn sie Glück haben und identifizierbar sind. Ihnen selbst nützt dieses Glück nicht mehr viel, aber wenigstens wissen ihre Eltern, ihre Geschwister und Liebsten, wo und wie ihr junges Leben zu Ende ging. Die Frage nach dem Warum wird kaum gestellt, wer sollte sie auch beantworten. Viele dieser Jungen und Mädchen sind einfach nur noch Körper, namenlos, herkunftslos, leblos. Vermutungen sind es, die bleiben, über ihr mögliches Alter, ihre mögliche Herkunft. Vielleicht spielen sie noch als namenlose Hauptperson eine Rolle in einem Zeitungsartikel über brutale Hinrichtungen und sinnloses Sterben.

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Erika Harzer - Poonal Nr. 575 - 28. Mai 2003


Die Bilder über die Gefängnisrevolte in der Strafanstalt "El Porvenir" (Die Zukunft) im Norden von Honduras unterbrachen Anfang April 2003 für einen kurzen Moment die Kriegsberichterstattung über die Bombardements im Irak. Es waren schreckliche Bilder von verkohlten Leichen, die im Innenhof der Haftanstalt aufgereiht waren. Ein kurzer Zwischenbericht über die Niederschlagung eines Aufstands, dann bestimmte wieder der Irak Krieg die Tagesordnung.

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Erika Harzer - Poonal - 29. Oktober 2001

Hinrichtungen von Jugendlichen bleiben straffrei


"Vier Tote und drei Verletzte hinterlässt das ´Kommando Exterminator´". Das steht nicht, wie vermutet werden könnte, in einem der vielen Drehbücher eines Action-Movies aus der Traumfabrik Hollywood. Es ist die Überschrift eines Artikels in der honduranischen Tageszeitung La Tribuna vom 2.10.2001. Sie titelt eine dieser in letzter Zeit immer häufiger gedruckten Meldungen oder Reportagen über Exekutionen an Jugendlichen. Die Urheber der Exekutionen scheinen unauffindbar, ihr Bewegungsradius grenzenlos.

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