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Odessa

die Schwarzmeermetropole - Luxusshops und Elend

Vorletzte Station der Reise.Zug Lviv-Odessa
Die Reise hierher war fantastisch. Nach sieben Stunden Wartesaal
erlebnis in Lemberg - in einem, für den Mensch eigentlich hätte bezahlen müssen, was wir nicht wussten, was uns der “Einlasser” mit kopfschütteln und gebrochenem Englisch erst mitteilte, als bereits kurz vor 1 Uhr Morgens unser Zug nach Odessa aufgerufen wurde, also nach diesen sieben Stunden (mit internet, viel leckerem Tee und Keksen, ständig wechselndem Publikum, Champions League in der Glotze = irgendein Schweizer Team gegen ein Ukrainer Team, das die Ukrainer in der Schweiz gewinnen konnten, womit die Stimmung im Wartesaal extrem gut wurde) machten wir uns auf zum kalten, nein, zum eiskalten Bahnsteig - die Temperaturen bewegten sich gegen null.


Am Waggon zehn (wir haben uns Luxus gegönnt, heißt Zweierabteil und damit etwas privacy) erwartete uns unsere Schaffnerin und mir blieb der Mund offen stehen, wie sie da stand, am Waggoneingang, kurzröckig wie es kürzer eigentlich nicht mehr gehen könnte, und ohne sonstige wärmende Beinbekleidung. Frierend forderte sie uns zum Einsteigen auf und es war mehr als verständlich, dass sie dazu den Waggon nicht verlassen mochte. Sie zeigte uns unser Abteil und bald stellte sich heraus, dass wir unendlich viel privacy die Nacht über haben würden - wir blieben die einzigen in diesem Waggon, nebst ihr versteht sich. ZugabteilEs war ein super Luxus Abteil, beide Betten mit Matratzen belegt, dann Leselampen, Handtücher, einem über dem Fenster angebrachten Fernseher, der nicht funktionierte - ich war beeindruckt, begeistert und gerade noch in der Lage, ein paar wenige Seiten meines Buches zu lesen, bevor ich im Rhythmus des Zug fahrens einschlief.

Kurz vor 10 Uhr wurde ich wieder wach - gut in der Nacht auch ein paar mal, aber dies hielt sich in Grenzen. Leider war uns das Wetter nicht wohl gesinnt, Nebel begleitete uns auf der ganzen Strecke und trübte den Blick auf das vorbeiziehen Land stark ein und unterstrich somit ein bisschen den sowieso etwas getrübten -politischen- Blick aufs Land. Aber ok. Irgendwann tauchte die Schaffnerin wieder auf, hustend - wen wundert’s - und brachte Kaffee in zwei schnuckeligen Tassen, stellte sie auf unseren Tisch und wollte noch etwas von uns wissen, was wir überhaupt nicht verstanden. Fragende Blicke zwischen uns, fragende Blicke zu ihr – keine Chance. Da stellte sie sich mitten ins Abteil und begann laut und lachend zu muhen - na klar, logisch, wollten wir Milch zum Kaffee!

Ich hätte mir nie vorgestellt vorher, dass es so einfach werden würde, mich auf dieser Reise in den alltäglichen Dingen verständigen zu können. Es ist erstaunlich, wie gut das alles läuft, wie gut wir immer und überall dann, wenn es nötig wurde, Hilfe erhielten von Ukrainern oder Ukrainerinnen, die uns meist mit perfektem ‚Englisch oder auch Deutsch weiterhelfen konnten. Angefangen von dBahnhofen Frauen vor unserem Appartement in Lemberg, die einfach ihr Handy zückten und für uns den Vermieter anriefen, über alle möglichen anderen Situationen, in denen Menschen auf unglaublich freundliche Art und Weise für uns Auskünfte einholten - beim Ticketkauf oder der Gepäckaufgabe oder auf dem Platz der Kundgebung. Spannend fand ich auch in Lemberg, wie oft wir von Leuten in der Tram gefragt wurden, ob sie in der richtigen bahn sitzen würden – so haben wir zumindest die fragende Haltung und die Fingerzeige auf die Tram interpretiert - was zumindest darauf schließen lässt, dass wir nicht als Touristen herausstechen.

Natürlich konnten wir keine tiefer gehenden Diskussionen führen, darüber, was im Land passiert. Da mussten wir unser Fragen aufbewahren und auf die Momente hoffen, wo wir Menschen fanden, die sich mit uns darüber unterhielten. Die vorhanden Anspannung im Land angesichts dessen, was auf dem Spiel steht, nicht nur für die Ukraine, sondern für die gesamte Region und welches Zünglein wird letztlich für welchen Ausschlag entscheiden sein an dem historischen Scheidepunkt zwischen Russland und Europa und wie kann - egal auf welcher Seite - die eigene Rolle dieses Landes aussehen, das seit seiner Unabhängigkeit eine politische Führungskrise nach der anderen zu überstehen hatte und wie wird die Zukunft der Mehrheit der Bevölkerung aussehen können in diesem von Armut bestimmten Dasein. Es ist absolut schwierig diesen aktuellen Spagat zwischen den Mächten in einer wie auch immer gearteten Autonomie gehen zu können - was anscheinend viele der Menschen hier gerne hätten, was allerdings für die Führenden nicht wirklich eine Rolle spielt. Bei denen zählen einzig die Pfründe und das mitpokern können im ökonomischen Gebilde der globalisierten Welt, dabei den eigenen, den persönlichen Reichtum anhäufen können und dafür möglichst demokratisches Vokabular ins Spiel bringen, das ist die Regel, ab und an dann von Menschenrechten reden - nix Neues also. Darüber hätte ich mir schon noch die eine oder andere Diskussion oder Debatte gewünscht. Zum Teil hatten wir die ja in Lviv, aber in der kurzen Zeit natürlich absolut begrenzt.

ODESSA

PassageJa was hab ich mir eigentlich von dieser Stadt vorgestellt, ich weiß es nicht wirklich. Irgendwo hatte ich davon gelesen, wie runtergekommen die Stadt sein soll, vor sich hin träumend von gewesenen Höhepunkten des Stadtlebens. Nach unserer Ankunft schlenderten wir noch ein bisschen durch die Innenstadt und ich kam mir dabei irgendwie vor wie pendelnd zwischen Kudamm und Friedrichstrasse. Unglaublich viele Luxusshops der oberen Edelklasse, daneben ein paar wenige normalere Läden, eine riesige Shoppingmall, dann ein verrücktes ZuOpersammenwirken von Baumonumenten, wie z.B. die Oper und die Gebäude um die Oper herum, Museen, Hotels, Bürgerhäuser, wahnsinnig kostspielige Baustile - über die mensch sich unendlich lange auslassen könnte, welches Haus in welchen Stil gebaut wurde. Aber darüber gibt es genügend Information, genügend Abhandlungen zu lesen, da brauch ich mich nicht auch noch auslassen.

Dann in unmittelbarer Nähe etliche Bauten, die dem Verfall gewidmet sind, unter deren Balkone man nicht wirkliche mehr Alte Bautenverharren mag, da sich da offensichtlich schon alle tragenden Elemente verflüchtet haben. Dann wieder der Luxus, nette Parks, irre schöne Hinterhöfe - oftmals mit Wein bewachsen, an dem tatsächlich (reife) Trauben hängen - ein Park der als Spielplatz hauptsächlich älterer Männer dient, sie treffen sich zum Domino, zum Poker, Schachspiel und noch anderen, uns unbekannten Spielen, andere schauen zu, palavern. Dann viele Seefahrer und alles wirkt völlig anders als in Lemberg gesehen, viel moderner, viel reicher, viel behäbiger und gleichzeitig viel ärmer, viel gnadenloser und elendiger.

Und schon wieder stolpern wir über eine Hochzeit, dabei ist doch noch gar nicht Samstag. Mittlerweile muss ich auch mit einem kleinen Minderwertigkeitskomplex ob meiner normalen, flachen Schuhe umgehen, habe das Gefühl, ich kann dieses Land nicht verlassen, ohne mir nicht mindestens 6 cm hohe pfennigdünne Stöckelschuhe zu kaufen und damit vor allem auch den Test über diese uralt unebenen Kopfsteinpflaster bestanden zu haben. NatüHochzeitenrlich müssten auch die schwarze Nappa-Lederjacke und eine gut getönte Sonnenbrille in unseren Koffern landen.

Mit der Unterkunft hatten wir in Odessa absolutes Glück. Eigentlich hatten wir per internet in einem Hostel reserviert, das sich im Netz als modern und günstig präsentierte, in Echt jedoch bei mir sofort extremste Beklemmungen hervor rief. Ein Zimmerchen, das vom Bett eigentlich schon ausgefüllt war, noch mit Kühlschrank voll gestopft und einem Duschraum, in dem mensch zur Unbeweglichkeit vPassage-Gegensaetzeerdammt war. Und das für stolze 40 Euro, womit meine Laune sofort den Gefrierpunkt erreichte und handeln forderte. Über eine Anzeige in einem Werbeprospekt sah ich dann die Appartementvermittlung. Ein schneller Anruf und schon hatte ich ein Appartement für 50 Euro ausgehandelt, das eigentlich 100 Euro die Nacht kosten sollte, und dann auch noch eines, das – wie sich dann heraus stellte – super luxuriös, irre praktisch und geschmackvoll ausgestattet war, mit großem Badezimmer, Badewanne - mit Massagedüsen, super guter Küche, schönem Schlafzimmer (eigentlich zwei Schlafzimmern) und Wohnzimmer mit W-Lan und Flachbildschirm. Es liegt mitten im Zentrum in einem Hinterhof der wie ein Puzzle wirkt, an dem die einzelnen Teile nicht wirklich zusammenpassen, der aber in seiner kleinen beschränkten Wetypischer innenhoflt für den aktuellen historischen Moment dieser Stadt steht und planlos eine stillose Moderne mit dem Charme des verlebten und verfallenden Reichtums und Pragmatismus verschiedener historischer Epochen verbindet. Ineinanderverwinkelt liegen in diesem Hof neue Luxusappartements umgeben von Treppen, die mensch sich nicht wirklich zu besteigen traut, von kleinen Hütten mit Resten der noch vorhandenen kleinen Handwerksstrukturen und noch bewohnten Ruinen ehemaliger Bürgerhäuser, in denen ältere Menschen, die der Entwicklung um sie herum nicht mehr folgen können - irgendwie vor sich hin leben. Das alles bietet ein einziger Hinterhof.

Ist das Odessa? Die Vermieterin erzählt noch - was uns später noch öfters erzählt wird - dass hier eher russisch als ukrainisch gesprochen wird. Hier ist der andere Teil der Ukraine, der Teil, der näher an Russland liegt - geografisch sowieso, aber auch politisch? Wer weiß es schon, wer weiß es wirAlte Frauklich?

Die Relikte der damaligen Zeit als die Ukraine noch Teil der Sowjetunion war, sind hier auf jeden Fall noch im Stadtbild präsent, als Monumente, als Bilder, als Andenken - oder auch als stützende Gedanken? Die protzende Mittel- und Oberschicht, die einzigen, die sich überhaupt den Luxus leisten können, sich politisch zu artikulieren, stellen sich vermutlich nicht wirklich die Frage, welches mögliche Bündnis für welche weltpolitischen und nationalen Stabilitäten das beste sein könnte. Ich vermute eher, da geht es mehr um die Frage, wie weiterhin und möglichst umfangreicher, Tortenstückchen von diesem Luxusleben mit Elementen aus beiden Einflussbereichen verspeist werden können. Und eben diese Mischung ist hier präsent, und die Schnittstelle zwischen protzigem Luxus und extremer Armut verläuft gnadenlos eng nebeneinander. Boutiquen mit Schuhen, Röcken, Hosen, oder was auch immer für mehrere hundert Euros, mit Überwachungskameras und Bodyguards an Türen gibt es reichlich - ich behaupte ja mehr als in Berlin, wobei ich das nicht beschwören würde - und die haben ihr Klientel, ihre zahlende Kundschaft.

Kunst im EinkaufszentrumBeim Abendessen in einem der Schnellrestaurants im Shopping Center, bekommen wir auch eine heftige Ablehnung zu spüren. An einem Nebentisch sitzen Vater und Sohn (vermutlich von der Altersstruktur her) und als die uns deutsch reden hören, bekommt der Junge echt heftige Gefühle, zischt uns mehrmals irgendetwas mit Hitler und Scheiß Europa zu. Das Essen schmeckt nicht mehr wirklich.

Mitten in diesem Prunkviertel nah bei der Oper hören wir von unten ein leise vor sich hin gestöhntes Please. Ein Jugendlicher verharrt in einem Kellerschacht, streckt seine Hand leicht nach oben, bettelt so die vorbei Laufenden an. Er ist auf Droge, nur so kann er auch das sitzen im Loch aushalten. Etwas außerhalb des Nobelviertels, nah beim alten Markt sitzen kids in alten Schrottmühlen, die auf Felgen auf den Bürgersteigen zurückgelassen wurden. Auch sie am schnüffeln, auch sie inmitten einer pulsierenden Stadt, die für Menschen wie diese Jungs nicht mal mehr Träume von einer besseren Zukunft bietet.

FleischmarktDer Markt in der Nähe des Hauptbahnhofes ist auch der Hammer. Eines der alten Marktgebäude ist gesperrt, ist dem Verfall überlassen. Daneben eine neue, luxuriöse Shopping Mall mit den Marken Boutiquen, die die Welt der Reichen zu gestalten suchen. Davor ein paar alte Omas, die irgendwelche uralt Klamotten aus irgendwelchen Kleiderschränken dieses Lebens für nicht wirklich real etwas Bezahlbares anbieten, die würden allein mit unserer freebox zu Hause gut leben können.

Daneben steht der Neubau einer Markthalle, alles fein säubHonig auf dem Markterlich aufgeteilt, modern eingerichtet, gut überwacht. Wieder ein paar Schritte weiter, ein älteres Marktgebäude, gleiche Produkte, alles viel einfacher ausgestattet, alles wirkt billiger, die Kunden/Kundinnen entsprechend ärmer. Und so geht es dort auf weiß ich wie viel qm weiter, für jeden etwas, entsprechend geschützt, mit gedämpfter zum Kauf einladender Musik und privat in den vornehmen Shops, mit Körperkontakt und Müll und Matsch und Lärm und buntem Treiben in den älteren Hallen oder auf der Strasse und hinter all diesen Hallen dann die Ecke - da sind wir auch nur noch mit Straßenbahn durchgefahren – in der Alles oder gar nichts mehr zu kaufen gibt. Wo das Elend wie auch immer verteilt wird, wo dem Leben der Hauch von Menschenwürde fehlt.

Irgendwo in dieser Ecke laufen wir auch an einen Shop vorbei, dessen Schaufensterausstattung Waffen sind. Richtig, ein Waffenshop, die gibt es ja bei uns auch, und doch steh ich wieder mit offenem Mund davor. Da hängen sie, diese Teile, die ich aus amerikanischen Hollywood Streifen, aus den James Bonds der letzten Jahre kenne und von denen ich doch von keinem einzigen den Namen wüsste - die Schnellfeuerwaffen dieser Welt.

Potemkin-TreppeDie Potemkin Treppe hat uns auch schon in ihren Bann gezogen, sie fasziniert von oben und von unten, wir laufen sie rauf und runter: Von oben wirkt sie klein, normal, unspektakulär, von unten gigantisch. Geschichte spielt sich automatisch vor dem Auge ab, wenn mensch diese Treppe hoch oder runtergeht. Wir werden den Panzerkreuzer Potemkin nun mit Sicherheit noch einmal anschauen.

Hier in Odessa haben wir am letzten Tag, einem Samstag, das erste Mal seit wir unterwegs sind, eine größere Anzahl von Kindern im Straßenbild erlebt, es war wie: bah, die gibt es doch! Spielende Kinder in den Parks oder auf Strassen oder einfach öffentlich sichtbar, haben uns bisher aus allen Stationen gefehlt, im Gegensatz zu den herumstreunenden Hunden und Katzen, die überall unzählig vorhanden sind.

Zu guter letzt haben wir heute noch einen Ausflug an den schönsten Badestrand der Stadt unternommen mit Straßenbahn und Trolleybus und ich muss sagen, ich bin erschlagen vom Charme dieses Ortes, dem dort gesehenen Verfall, den skrupellosen Investmentbauten, mit denen spekuliert - für einige wenige - und kräftig verspekuliert - für wie viele ? - wurde. Bauruinen aller möglichen styls verschänden die Landschaft neben Hotels mit realsozialistischem Charme und gewollt westlichem stillosen Stil. Zumindest an diesem Ort hatte ich eine ganz andere Vorstellung von Odessa, der Stadt am schwarzen Meer, der Schwarzmeerperle.

Im Park an der Passage – dort lagerten wir unser Gepäck und mussten vorbei auf dem Weg zur Fähre nach Abschiedskonzert in OdessaIstanbul – also dort trafen wir auf eine Gruppe älterer Damen. Ukrainischer Damen versteht sich. Leidenschaftlich sangen sie von Sehnsucht und Liebe und so konnten wir noch ein paar stimmungsvoll vorgetragene ukrainische Lieder mit auf den Weg nehmen. Lieder von der Liebe, den Hoffnungen auf ein Leben in Liebe, ein Leben, das es zu leben lohnt und das es zu leben gefällt. Ich jedenfalls verabschiedete mich ganz gerührt von diesen Damen im Park. Dann oberhalb der Potemkin Treppe, auf dem Weg zum Hafen, müssen wir noch durch ein open air Konzert mit großer Bühen und viel Jugend. Die Jugend, die noch dieses eben von den älteren Damen besungene Leben erhofft. Es herrscht eine super gute Stimmung unter den anwesenden Jugendlichen der Stadt. Auch einige etwas irritierte ältere Menschen sind darunter, die wahrscheinlich samstags immer oberhalb der Treppe den Park entlang flanieren und sich nun durchmanövrieren mussten. Wir also in guter Laune ein letztes mal die Treppe runter, rüber zum Hafen, einfädeln in die Ausreiseschlange, die ihr ganz eigenes System des Durchlassens besaß. Neben uns ein Iraki, der in Polen studiert, vor uns viele Ukrainer, Türken, ein paar Touristen wie wir, aus Frankreich, Polen, Holland, Deutschland, Großbritannien. Der Moment der Ausreise war unangenehm. Erinnerungen an den Grenzübergang Friedrichstrasse vor 1989 wurden wach. Eine Kabine ohne Einblick, eine Beamtin, die nix sagt, lange braucht, ständig hin und her wandernde Blicke bis irgendwann dann der erlösende Stempelknaller kommt und die Tür nach draußen geöffnet wird.