Karla Lara und Padre Melo


Armut, Korruption, fehlende Rechtsstaatlichkeit und dann noch Corona Pandemie
Ein Blick nach Honduras im Frühjahr 2020

Honduras gehört zu den Ländern, die in der Regel in der internationalen medialen Berichterstattung keine Rolle spielen. Oder nur dann erwähnt werden, wenn eine der vielen unsäglichen Katastrophen so außergewöhnlich katastrophal ist, dass sie nicht verschwiegen werden kann.

2019

Sie kämpfen für die Ärmsten in Honduras

Sie heißen Martín und Víctor Fernández, sind Brüder und kommen aus Honduras. Als Menschenrechtsanwälte sind sie dort permanent in Gefahr, weil sie eigentlich Selbstverständliches für die Ärmsten der Armen einfordern: die Menschenwürde, das Recht auf Leben, das Recht, ihr Gemeindeland für ihre Selbstversorgung und auch das Wasser ihrer Flüsse benutzen zu können.

Hartwig Lohmann

NDR Info Forum am Sonntag
Erstausstrahlung 31. März 2019, 6.05 Uhr
Wiederholung 17.05 Uhr

Der dichtende Pastor aus Kellinghusen

Schon als neunjähriger schrieb er sein erstes Gedicht an die Mutter, inspiriert von Wilhelm Busch. Und er schreibt sie heute, als 95-Jähriger, noch immer. Gedichte gehören zum Leben des Pastors Hartwig Lohmann aus Kellinghusen.

Pressekonferenz  am 27.2.2018 in Guatemala von Thelma Aldana u Iván Velasquez

NDR Forum | 22.11.2018 um 20.30 Uhr

Über die alternativen Nobelpreisträger Thelma Aldana und Iván Velasquez in Guatemala

Von Erika Harzer und Kalle Staymann

Menschen für die „Gestaltung einer besseren Welt“ auszuzeichnen: Das hat sich die Right-Livelihood-Stiftung zum Ziel gesetzt. Jakob von Uexküll hat sie 1980 ins Leben gerufen – nachdem er vergeblich versuchte, die Nobelpreis-Stiftung von einerweiteren Preisvergabe – nämlich für Umwelt und Entwicklung – zu  überzeugen. Seither vergibt die Right-Livelihood-Stiftung jedes Jahr einen eigenen ‚alternativen Nobelpreis‘. Er geht an Menschen und Organisationen, die sich beispielhaft für eine nachhaltige und menschenwürdige Welt engagieren.

Veröffentlicht am 26. Juni 2018 auf dem Online Portal der Heinrich-Boell-Stiftung.

Interview
Die honduranische NGO COPINH plant, die niederländische Entwicklungsbank FMO wegen Mitverantwortung am Tod der 2016 ermordeten Aktivistin Berta Cáceres anzuklagen. Erika Harzer im Interview mit Victor Fernández, Anwalt der Familie und der COPINH.

Im Mai 2018 bereiste eine fünfköpfige Delegation aus Honduras und Guatemala die fünf europäischen Länder Belgien, Niederlande, Schweiz, Spanien und Deutschland. Dabei waren beide Töchter der Ermordeten Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres, Laura und Bertha Zúniga, Francisco Javier Sanchez von COPINH, Victor Fernandez vom MADJ, dem Breiten Bündnis für Würde und Gerechtigkeit sowie der guatemaltekische Anwalt und Notar Miguel Angel Urbina Martínez. Urbina gehörte der unabhängigen internationalen Gruppe von Rechtsexperten GAIPE an, die im Auftrag der Familie und von COPINH den Mordfall und die dazu durchgeführten Ermittlungen untersuchte. Ein zentraler Punkt dieser Reise war die öffentliche Ankündigung einer Klage, die COPINH gemeinsam mit der Familie von Berta Cáceres gegen die niederländische Entwicklungsbank FMO anstrebt. Sie werfen der Bank fahrlässiges Verhalten und Mitverantwortung am Tod der Aktivistin vor. Kontakte mit einer niederländischen Anwaltskanzlei sind geknüpft, und bis Ende Juni soll die Anklageschrift in den Niederlanden eingereicht werden.

Gustavo Castro


Umweltaktivist in Lateinamerika

Ein knapp 6 minütiges Kurzportrait des mexikanischen Umweltaktivisten und Gründer der Organisation Otros Mundos. Castro überlebte am 2. März 2016 den Mord an der honduranischen Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres. Dieser Mord brachte einen tiefen Einschnitt in das Leben Castros, den einzigen Zeugen dieses Gewaltverbrechens .

[Hier nachhören...]

Sendung: Studio 9
Noch nachzuhören bis: 08.09.2018

Ometepe Anfahrt Vulkan Concepcion

BR2 radioReisen

Eine Insel mit zwei Vulkanen

Reisefeature am Sonntag, 22. Oktober 2017 zwischen 9.05 Uhr und 10.00 Uhr
Co-Autorin mit Kalle Staymann

Die Insel wurde 2010 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Sie gilt als weltweit größte Vulkaninsel innerhalb eines Süßwassersees.

 1411 karawane bahngleise chontalpa

SWR2 Tandem | 10.8.2017 um 10.05 Uhr

Der Exodus mittelamerikanischer Kinder

In den US-amerikanischen Abschiebezentren sitzen nicht nur Erwachsene, auch illegal eingewanderte Kinder und Jugendliche werden dort festgesetzt. Sie hatten die „Todesstrecke“ durch Mexiko durchquert, manche alleine, die meisten mit Schleppern. Voller Hoffnung auf ein besseres, ein angstfreies Leben machten sie sich in Guatemala, El Salvador oder Honduras auf den Weg. Der frühere US-Präsident Obama forderte mehr Grenzkontrollen. Der jetzige, Donald Trump will an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen. Erika Harzer hat recherchiert, welchen Gefahren die Kinder und Jugendlichen auf dem Weg in Richtung Norden ausgesetzt sind.
SWR 2015 / Red.: Ellinor Krogmann

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