Karla Lara und Padre Melo


Armut, Korruption, fehlende Rechtsstaatlichkeit und dann noch Corona Pandemie
Ein Blick nach Honduras im Frühjahr 2020

Honduras gehört zu den Ländern, die in der Regel in der internationalen medialen Berichterstattung keine Rolle spielen. Oder nur dann erwähnt werden, wenn eine der vielen unsäglichen Katastrophen so außergewöhnlich katastrophal ist, dass sie nicht verschwiegen werden kann.

Veröffentlicht am 26. Juni 2018 auf dem Online Portal der Heinrich-Boell-Stiftung.

Interview
Die honduranische NGO COPINH plant, die niederländische Entwicklungsbank FMO wegen Mitverantwortung am Tod der 2016 ermordeten Aktivistin Berta Cáceres anzuklagen. Erika Harzer im Interview mit Victor Fernández, Anwalt der Familie und der COPINH.

Im Mai 2018 bereiste eine fünfköpfige Delegation aus Honduras und Guatemala die fünf europäischen Länder Belgien, Niederlande, Schweiz, Spanien und Deutschland. Dabei waren beide Töchter der Ermordeten Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres, Laura und Bertha Zúniga, Francisco Javier Sanchez von COPINH, Victor Fernandez vom MADJ, dem Breiten Bündnis für Würde und Gerechtigkeit sowie der guatemaltekische Anwalt und Notar Miguel Angel Urbina Martínez. Urbina gehörte der unabhängigen internationalen Gruppe von Rechtsexperten GAIPE an, die im Auftrag der Familie und von COPINH den Mordfall und die dazu durchgeführten Ermittlungen untersuchte. Ein zentraler Punkt dieser Reise war die öffentliche Ankündigung einer Klage, die COPINH gemeinsam mit der Familie von Berta Cáceres gegen die niederländische Entwicklungsbank FMO anstrebt. Sie werfen der Bank fahrlässiges Verhalten und Mitverantwortung am Tod der Aktivistin vor. Kontakte mit einer niederländischen Anwaltskanzlei sind geknüpft, und bis Ende Juni soll die Anklageschrift in den Niederlanden eingereicht werden.

Managua

Zur ILA Juli 2015...

ILA-Info - Juli 2015

Eindrücke aus dem gegenwärtigen Managua

Managua ist eine tropische Metropole. Ist sie das wirklich? Tropisch ist die Hauptstadt Nicaraguas zweifellos, aber eine Metropole? Mit gut einer Million EinwohnerInnen in der eigentlichen Stadt und mehr als zwei Millionen im Großraum Managua ist es mit Abstand die größte Stadt Nicaraguas. Aber ihr fehlen das pulsierende Zentrum, die alten repräsentativen Gebäude und die schicken Alleen, eben vieles von dem, was Metropolen gemeinhin kennzeichnet. Doch was heißt das schon? Managua ist einfach anders.

Karawane Ankunft Villahermosa

medico international 01/2015

Verschwundene MigrantInnen

Mit einer Karawane folgen Frauen aus Nicaragua, Honduras, El Salvador und Guatemala den Migrationsrouten ihrer verschwundenen Angehörigen in Mexiko. Sie fordern Aufklärung und geben die Hoffnung nicht auf.

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Carlos DelorenzoRheinische Post - 26. November 2011 von Erika Harzer

Carlos Delorenzo liebt Stempel

Und er lebt von ihnen. Gut geordnet stehen mehrere Dutzend auf seiner Verkaufstheke, verdeckt von Landkarten, Reiseführern oder Postkarten.
Die Wände um ihn sind behangen mit Urkunden, alten Fotos von Seefahrern und Tauchern, Landkarten, Plakaten und Zeitungsausschnitten.

Reinaldo Rueda

Berliner Zeitung - Sport v. 28. Mai 2010, Interview von Erika Harzer

Reinaldo Rueda, kolumbianischer Trainer des WM-Teilnehmers Honduras, über Teamgeist, Solidarität und den Fußball in Zeiten des Umsturzes
Nach 28 Jahren Abstinenz hat sich Honduras wieder für eine WM qualifiziert. Sie müssen dort jetzt ein sehr beliebter Mann sein?
Es ist ein großer Erfolg vom fußballerischen Aspekt aus betrachtet, aber noch viel mehr, wenn man sieht, was dieser Erfolg für das soziale Leben in Honduras gebracht hat. Die Nationalelf wurde zu einem wichtigen Bezugspunkt für Respekt, Glaubwürdigkeit und für das Zusammengehörigkeitsgefühl des Landes.

091018 warten auf zelaya

Neues Deutschland v. 6. November 2009 von Erika Harzer

Zelayas Anhänger wähnen Fallstricke im Versöhnungsabkommen

Die Rückkehr des gewählten honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya in sein Amt steht immer noch aus. Seine Anhänger fürchten die Fallstricke des vergangene Woche vereinbarten Abkommens mit der Putschregierung.

Consignas in Tegucigalpa (26.10.2009)

Neues Deutschland v. 3. November 2009 von Erika Harzer

Viele Fragen zum Abkommen zwischen Präsident Zelaya und den Putschisten

Vier Monate nach dem Putsch gegen den honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya wurde ein Abkommen zur Beilegung der politischen Krise geschlossen. Doch über Inhalt und Umsetzung der Vereinbarung wurde am Wochenende schon wieder gestritten.