gedenkmauer el salvador

- eine Anwältin im Kampf gegen die Straflosigkeit in El Salvador

von Erika Harzer, Juni 2011

„Es ist unfassbar schön, ein Moment auf den ich schon länger gewartet habe!“ Almudena Bernabeau ist außer sich vor Freude. Es ist der 30. Mai 2011 und kurz vorher erlässt der spanische Richter Eloy Velasco Núñez internationale Haftbefehle gegen 20 ehemalige Militärs aus El Salvador. Ihnen wird die Ermordung von 8 Personen am 16. November 1989 vorgeworfen....

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parque memoria argentinien

- der argentinische Weg im Umgang mit staatsterroristischen Verbrechen

von Erika Harzer, Juni 2011

Es ist brütend heiß in Buenos Aires. Gnadenlos breitet sich die Hitze in jedem Winkel der über 3 Mio. zählenden Hauptstadt Argentiniens aus. Wer unterwegs sein muss an diesem Sommertag, bewegt sich dicht an Häuserwände gepresst über die Bürgersteige. Auf der Suche nach kaum vorhandenem Schatten....

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kundgebung arg botschaft

von Erika Harzer, Juni 2011

In Uruguay, finden im September 2009 Präsidentschaftswahlen statt. In der zweiten Runde, der Stichwahl, gewinnt der Kandidat des Mitte Links Bündnisses der Frente Amplio,  José „Pepe“ Mujica. Der 74jährige gehörte Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre zur Führungsriege der uruguayischen Stadtguerilla TUPAMAROS. 15 Jahre verbrachte Mujica in diversen Kerkern Uruguays, als Geisel der Militärs...

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071127 argentinienFotos zum Thema: Geraubte Kinder...

Rheinische Post, 30. April 2008 - Berliner Zeitung, 17. Juni 2008

Während der Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983 verschwanden in dem zweitgrößten Land Südamerikas rund 30000 Menschen, die zumeist Oppositionelle waren. Babys der Verschleppten wurden an regimetreue Anhänger gegeben. Nun suchen Familien nach ihren Verwandten.

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Uruguay: Letzte Chance für Gerechtigkeit

Weitere Fotos zum Thema: Uruguay...

Berliner Zeitung - 20. Dezember 2007

In Uruguay wurde während der Militärdiktatur gefoltert und getötet. Für die Täter gilt eine Amnestie. Sie soll endlich fallen. MONTEVIDEO. Gut 35 Jahre liegen zwischen der Festnahme von Roberto Luzardo und der hoffnungsvollen Reise seines Bruders Raul. Im August 1972 wurde der 30-jährige Roberto bei seiner Festnahme in Uruguay durch Schüsse schwer verletzt, er starb Monate später im Militärkrankenhaus von Montevideo. Nun macht sich der inzwischen 60-jährige Raul von seiner Exilheimat Berlin aus auf den Weg nach Montevideo mit einer großen Portion Hoffnung im Gepäck. Endlich sieht er die Chance gekommen, dass die für den Tod seines Bruders Verantwortlichen strafrechtlich verfolgt werden - "eine Chance für die Gerechtigkeit", wie Raul sagt.

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