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Solidaritaet-in-Wacken-fuer-die-DKMS
© DKMS

Stäbchen rein, Spender sein

Der weiche Kern der Heavy Metal Szene

SWR2 Leben | 3.11.2021 - 15.05 Uhr

Erika Harzer und Kalle Staymann

Das kleine Dorf Wacken in Schleswig-Holstein ist legendär. 2021 war es anders, aber ohne Pandemie fallen hier einmal im Jahr rund 80.000 Menschen ein, um gemeinsam bei Heavy Metal Musik zu feiern. Das Wacken Open Air ist jedoch mehr als Heavy Metal. Seit 2014 unterstützen die Macher die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Mehr als 10.000 Metal Fans haben sich seither typisieren lassen. Begonnen hat alles mit der heute 20-jährigen Melissa, die dank einer Spende wieder optimistisch in die Zukunft blickt.

Transparent Rigaer Str. 35
© Erika Harzer

Rente auf Kosten anderer

Wie der Immobilienmarkt Gewinner und Verlierer produziert

SWR2 Leben | 10.11.2021 - 15.05 Uhr

"Wollen Sie sich Ihren Lebensabend auf Kosten von Berliner Mietern finanzieren?" Diese Frage steht in rund 1000 E-Mails, abgesendet von Berlinern, deren Miete um 300 Prozent erhöht werden soll.

Empfänger sind Zahnärzt*innen in Schleswig-Holstein, die für ihre Rente in ein Versorgungswerk investiert haben, das auf Immobilien setzt. Indirekt und ohne es zu wissen, wird ihr Geld zum Nachteil der Berliner Mieter vermehrt. Ein perfides Gewinn- und Verlustspiel, wie es tausendfach passiert - nur dass die Protagonisten normalerweise nicht miteinander Kontakt aufnehmen.

Deutsche Wohnen und Co Enteignen - Unterschriftenübergabe
© Paul Welch Guerra

Unsere Häuser, unsere Stadt

WDR Dok 5 - Das Feature | 17.10.2021 - 13.04 Uhr und 20.04 Uhr

Erika Harzer und Paul Welch Guerra

Berlin steckt in einer tiefen wohnungspolitischen Krise. Per Volksentscheid will die Kampagne „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ die Vergesellschaftung großer privater Wohnungsunternehmen erwirken. Wie weit reicht das Grundrecht auf Wohnen? Knapper Wohnraum, steigende Mieten und eine scheinbar überforderte Politik, die auf Neubau und Mietpreisbremsen setzt – mehr als 200 Mieterinnen- und Mieter-Initiativen wehren sich gegen die Zustände. Sie fragen: Wem gehört die Stadt? Sie sprechen von Mietenwahnsinn und wollen, gestützt auf Artikel 15 des Grundgesetzes, den Berliner Senat verpflichten, große Wohnungsunternehmen zu vergesellschaften.

Gegnerinnen und Gegner befürchten eine Rückkehr zum Sozialismus und räumen dem Vorstoß wenig juristische Chancen ein. Doch die Kampagne erhält viel Unterstützung.

So die Ankündigung für die Erstausstrahlung unseres Features am 21. September im DLF. Nun wird das Stück im WDR noch einmal gesendet. Dazu ein kurzes Update:

Cato Bontjes van Beek, 1941
© Archiv Saskia Bontjes van Beek

Cato Bontjes van Beek

Eine Widerstandskämpferin und ihre heutige Bedeutung

Neben Sophie Scholl von der Weißen Rose sind bundesweit nur wenige junge Frauen bekannt, die sich gegen den Faschismus wehrten. Die 22-jährige Cato Bontjes van Beek wurde 1943 in Berlin Plötzensee hingerichtet.

Anlieferung der Schweine zum Schlachthof
© Kalle Staymann (2018)

Der Schlachthof

Eine persönliche Auseinandersetzung

Der Schlachthof liegt in einer Kleinstadt in Norddeutschland. Mehr als 4000 Schweine werden hier täglich geschlachtet. Vor Jahren war es ein kleiner Schlachtbetrieb mit festangestellten Mitarbeitern und überschaubaren Schlachtzahlen.

Ciudad Juarez Altstadt Graffitis fuer ermordete Frauen
© Erika Harzer

Ciudad Juarez in Mexiko

[2020]

Eine Stadt und ihre Mörder

Von Kathrin Zeiske und Erika Harzer

Das Image der Grenzstadt Ciudad Juarez im Norden Mexikos könnte schlechter nicht sein: Brutale Serienmorde an Frauen haben die Stadt international bekannt gemacht.

Ausgebremst durch Covid 19
© Erika Harzer

Ausgebremst durch Covid 19

[2020]

Der „sichere Drittstaat“ Honduras

Die Corona Pandemie bestimmt seit Wochen den öffentlichen Diskurs, ausgehend von einem „Wir“, das spätestens an den Außengrenzen Europas aufhört. Für Geflüchtete sind die Grenzen undurchdringbarer denn je zuvor. Gerade auch in Mittelamerika.

Miriam Miranda mit Garifuna Frauen u Männer vor Kongress in Honduras
© Erika Harzer

Miriam Miranda

[2019]

Die Rebellin der Karibikküste

Kurzgeschichte zu Miriam Miranda und der Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert Stiftung

Am Mittwoch, 27. November überreicht die Friedrich Ebert Stiftung in Berlin ihren diesjährigen Menschenrechtspreis an die Honduranerin Miriam Miranda, Angehörige der indigenen Garifunas. Seit über 30 Jahren setzt sich Miranda für die Rechte der Garifunas ein.

Strasse im Bundesstaat Chihuahua
© Erika Harzer

Mexiko – Hoffnung im Narco Land?

[2019]

gemeinsam mit Wolf-Dieter Vogel

Menschen verschwinden oder werden auf offener Straße hingerichtet. Drogenkartelle haben die Macht im Land. Mexiko ist über Jahrzehnte zum Symbol eines gescheiterten Staates geworden. Hat der neue Präsident eine Chance, etwas zu ändern?

Migrant*innen Notunterkunft Ciudad Juarez 2019
© Erika Harzer

Es geht ums Überleben

[2019]

Mittelamerikanische Migrantinnen in Mexiko

Mittelamerikanische Flüchtlinge, die über Mexiko in die USA einreisen wollen. Die dramatischen Nachrichten zu diesem Thema nehmen kein Ende, denn der US-Präsident will ihre Einreise um jeden Preis verhindern. Warum sich die Migranten auf den Weg machen, ist in der öffentlichen Debatte zweitrangig.

Nicht mit uns!
© Marcela Lara "No me gusta"

Nicht mit uns!

[2018]

Mittelamerika: Musikerinnen gegen Machismo

Machismo gehört in vielen Ländern Lateinamerikas zum Alltag. Im Privaten wie in der Politik gilt frauenverachtende Politik und sexualisierte Gewalt als "normal". Doch immer mehr Frauen organisieren und wehren sich.

Luz Maria Duran mit Suchplakat in Gaertnerei-Mexiko
© Erika Harzer

Dem Unfassbaren einen Namen geben

[2018]

Luz María Duráns Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit

Luz María Durán ist Mexikanerin, betreibt mit ihrem Mann eine Gärtnerei. Der Betrieb läuft gut und eigentlich hätte ihre Familie ein zufriedenes Leben führen können.

Lotsen zum Abitur

logo konfetti im dialog

SWR2 LEBEN | 9.9.2020 um 15.05 Uhr
NDR Erstausstrahlung | 25.11.2018
Forum am Sonntag

Erstaustrahlung:
SWR2 Tandem | 7.3.2018 um 10.30 Uhr

Gleichaltrige begleiten autistische Schüler

Peer-to-Peer Schulbegleitung für jugendliche Schüler und Schülerinnen mit einer Autismus-Spektrum-Störung – so trocken der Titel, so spannend das Projekt dahinter, fand unsere Autorin Erika Harzer.
Sie hat nicht nur die Initiatorin dieses in Deutschland einzigartigen und seit rund zehn Jahren sehr erfolgreichen Programms kennengelernt.
Sie traf sich auch mit zwei jungen Autisten sowie deren fast gleichaltrigen Begleiterinnen und war beeindruckt von den Vieren und ihrem Umgang miteinander.

[Hier Nachhören...]

SWR 2018 / Red.: Petra Mallwitz

Korruption bekämpft man nicht mit Schweigen

Erika Harzer Gross Event gg Korruption in Guatemala 20180307

SWR2 Feature | 31.10.2018 um 22.05 Uhr

Internationale Missionen in Lateinamerika

Von Erika Harzer und Kalle Staymann

Staatliche Einnahmen werden veruntreut, hohe Schmiergelder garantieren Steuerbegünstigungen, Millionensummen wandern am Fiskus vorbei in Privattaschen. Geld das dann in Krankenhäusern fehlt, wo Patienten nicht behandelt werden können. Und die Verantwortlichen kommen straffrei davon, weil es keine funktionierende Justiz gibt. Das ist die Situation in vielen Ländern Lateinamerikas. In Guatemala und Honduras, versuchen internationale Kommissionen unter dem Dach der UNO bzw. der OAS dagegen vorzugehen. Beliebt sind sie in der Zivilgesellschaft, verhasst bei den Eliten. Welche Hoffnungen, welche Befürchtungen sind mit ihnen verbunden? Welche geopolitischen Interessen stecken dahinter? Und was können sie tatsächlich leisten? Das Feature liefert eine kritische Bestandsaufnahme.

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Karla Lara: Sängerin im Widerstand

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WDR 5 Scala - Hintergrund Kultur am 11. Juli 2018

Die Sängerin Karla Lara gilt in ihrem Heimatland Honduras als Stimme des Widerstands. Zur Zeit tourt sie mit ihrem Pianisten Jose Antonio Velasquez durch Deutschland, u.a. mit Konzerten in Bochum (12.7.) und Düsseldorf (14.7.). Erika Harzer und Kalle Staymann haben Karla Lara getroffen.

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Der Jesuitenpadre Ismael Moreno

Foto: Padre Melo und Karla Lara


Die Stimme des Widerstands gegen Präsident Hernandez in Honduras

Das mittelamerikanische Land Honduras war früher bekannt als „die Bananenrepublik“, ein durch nordamerikanische Lebensmittelgroßkonzerne fremdbestimmtes Land. Heute ist es eines der Länder mit weltweit höchsten Mordraten. Gebeutelt von territorialkämpfen befeindeter Drogenclans, politisch zerrüttet seit dem ersten Putsch des 21sten Jahrhunderts im Jahre 2009 und den jüngsten Wahlen, die durch die Wiederkandidatur des Präsidenten Hernandez der Verfassung widersprachen. Ein Land, in dem einige wenige Familienclans die Ressourcen untereinander aufteilen und indigene Minderheiten von Großgrundbesitzern und internationalen Konsortien ihres Gemeindelands beraubt werden. Ein Land, in dem das Leben nicht viel zählt.

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Die Brisanz des Wassers

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SWR2 Tandem | 23.3.2018 um 10.05 Uhr

Sanfter Tourismus – sauberer Fluss
Der Rio Cangrejal in Honduras

Von Erika Harzer und Kalle Staymann

Im Norden von Honduras, eingebettet zwischen den Bergketten des Nationalparks Pico Bonito und Nombre de Dios, wälzt sich mit gewaltigem Tosen das Wasser des Rio Cangrejal durchs Steingeröll. Ein enorm wichtiger Fluss für die Grundwasserversorgung der karibischen Hafenstadt La Ceiba. Ein Anziehungspunkt für Naturliebende und für Abenteurer wie Udo Wittemann aus Huttenheim bei Philippsburg, der am Rio Cangrejal ein Dschungelhotel aufgebaut hat.

SWR 2018 / Red.: Ellinor Krogmann

Geschichten vom Verschwinden - lassen

Fotos Verschollener am Zaun von CIE in Caltanissetta (Italien)

Radio SRF 2 Kultur | 04.03.2018 um 15:03 Uhr

Fort, unauffindbar, verloren, verschollen, verschwunden. Es gibt viele Synonyme für das Verschwinden. Menschen aus Syrien, Palästina und afrikanischen Ländern sterben auf ihrer Flucht nach Europa beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.

Flüchtlinge aus Mittelamerika erleben das gleiche Schicksal auf ihrem gefährlichen Weg durch Mexiko in die USA.
Auch wenn das Verschwinden im Mittelmeer sich vom Verschwinden in Mexiko unterscheidet, gibt es doch eine gemeinsame Ursache: die illegalen Wege, die Menschen einschlagen müssen, um vor Krieg und Gewalt zu fliehen.

Erstausstrahlung: Deutschlandradio Kultur | 05.11.2016 um 18:05 Uhr
Regie: Friederike Wigger
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

Länge: ca. 54'30

mehr zu diesem Thema...

"Sie haben unsere Bäuche an die Kirche verkauft"

Foto: Frauen in El Salvador

WDR5 Dok 5 - Das Feature am 5.11.2017 von 11.05 - 12.00 Uhr
Wdh. am 8.11.2017 von 20.05 - 21.00 Uhr

Macho-Politik in Mittelamerika

In der sandinistischen Revolution Nicaraguas kämpften Frauen nicht nur gegen Großgrundbesitz und Diktatur, sondern auch für das Recht auf Emanzipation und Selbstbestimmung. 38 Jahre später sehen sich viele betrogen: Abtreibung – selbst bei Vergewaltigung - ist strafbar; Machismus und Paternalismus sind in neuem Gewand zurückgekehrt.

[Zur Sendung... ]

Die Frauen von Malpaisillo in Nicaragua

SWR2 Tandem | 26.9.2017 um 10.05 Uhr

Frauenpower im Macholand

Seit Anfang der 1990er-Jahre gibt es in Malpaisillo das Frauenprojekt Xochilt Acatl. Inés Yolanda Garcia Rojas war 19, Analphabetin und bereits Mutter von drei Kindern, als sie dort an einer Fortbildung teilnahm. Heute ist sie 41 und wird bald die Leitung des Projekts übernehmen, das sich um die Stärkung von Frauenrechten, um Fortbildung und ökonomische Eigenständigkeit kümmert. Für Frauen wie Ines, für landwirtschaftliche Kleinproduzentinnen.

[Zur Sendung...]

SWR 2017 / Red.: Ellinor Krogmann

Wo Land und Wasser zusammenfliessen

WDR5 Neugier genügt

Reisefeature (15 min.) am Samstag 16. September 2017 zwischen 10.05 bis 11.00 Uhr

Wiederholung am Sonntag 17.9. um 16.05 Uhr

eine Reise zu den Cayos Cochinos, den honduranischen "Schweineinseln" und der dortigen Inselschule

Produktion: WDR 2017

Wo der Tod zur Landschaft gehört

SWR2 Feature | 14.6.2017 um 22.03 Uhr

Der Auftragsmord an Berta Cáceres in Honduras

Berta Cáceres war die Stimme des Widerstands gegen Menschenrechtsverletzungen und Großkonzerne in Honduras. Im März 2016 erschossen Auftragskiller sie nachts in ihrem Haus. Laut Global Witness wurden in Honduras in den letzten sechs Jahren 123 Menschen ermordet, die sich gegen Wasserkraftwerke, Bergbauprojekte, Monokulturen und Tourismusgroßprojekte wehrten.

[Zur Sendung... ]

Das Gehirn ist auch nur ein Muskel

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SWR2 Tandem | 1.3.2017 um 10.05 Uhr

Besuch in einer selbstverwalteten Schule für junge Erwachsene

Schule war für sie kein Thema mehr. Davon hatten sie genug, hatten "die Schnauze voll". Doch dann fanden sie den Weg zur "Schule für Erwachsenenbildung", einer selbstverwalteten Schule in Berlin, in der es keine Noten gibt und die Schüler den Unterricht mit gestalten. Delia und Mixe aus Niedersachsen und Bayern, zwei junge Erwachsene, die jetzt freiwillig nochmal die Schulbank drücken. Hier befreien sie sich von der Rolle, Schulversager gewesen zu sein und bereiten sich mit Lust am Lernen auf ihr spätes Abitur vor. 2016 bekam diese Schule den zweiten Preis des Deutschen Schulpreises.

Die verschwundenen Studenten

Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

SWR2 Tandem | 28.11.2016 um 10.05 Uhr

Menschenrechtsverletzungen in Mexiko und deutsche Waffen

Im September 2014 verschwinden 43 Studenten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero spurlos. Verschleppt von Polizeieinheiten. Omar Garcia, ein Überlebender, versucht seitdem zusammen mit Angehörigen die Hintergründe zu klären. Bei der Polizeiaktion waren G36 Sturmgewehre von Heckler & Koch im Einsatz, Waffen, die niemals in diese Region hätten gelangen dürfen. Der Journalist Wolf Dieter Vogel lieferte zusammen mit Kollegen der Staatsanwaltschaft Stuttgart Nachweise, aufgrund derer Anklage gegen Heckler & Koch erhoben wurde.

Karawane der Mütter Bahngleise in Chontalpa
Foto. Erika Harzer (2014)

Der mittelamerikanische Exodus

Wenn Kinder nur noch weg wollen

ausgezeichnet am 4.11.2016 mit dem Medienpreis 2016 der Kindernothilfe
und am 29.9.2016 mit dem Peter-Scholl-Latour Preis 2016

"Der mittelamerikanische Exodus" wurde am 29. September 2016 mit dem Peter Scholl-Latour Preis für die Berichterstattung über das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten ausgezeichnet. Jurymitglied Paul-Josef Raue fasst die Bewertung des Radio-Features wie folgt zusammen: "Wer sich dieses Feature anhört, dem kommen die Bilder der Kinder ganz nah. Kinder, die auf Züge springen, die mit Schleusern ringen, die sterben. Diese Bilder werden so lebendig. Es ist faszinierend erzählt, fast ein Hörspiel. Man wird gebannt, richtig reingezogen in diesen Hör-Film. Er ist preiswürdig ohne Ende."

[Zur Manuskript-Vorlage...]

Dann kam die Contra

Brigadenhaus in Jacinto Vaca 1986

Die Entführung deutscher Aufbauhelfer im nicaraguanischen Hinterland

Eine Gruppe junger Deutscher wurde vor 30 Jahren im Mai 1986 in Nicaragua entführt und drei Wochen durch den Dschungel verschleppt.
Sie wollten Häuser bauend den revolutionären Prozess in Nicaragua unterstützen, gehörten zu einer weltweiten Solidaritätsbewegung. Doch dann wurden sie selbst zum Objekt der Kriegshandlungen.

Deutschlandfunk Das Feature - 7.06.2016 | 19.15 Uhr 

Nicaragua im Mai 1986

Sean und Dominik beim Konzert in Jacinto Vaca

Deutsche Helfer und ihre Entführung durch Konterrevolutionäre

1979 stürzte die sandinistische Befreiungsbewegung in Nicaragua die Somoza Diktatur und wollte eine sozial gerechte Gesellschaft aufbauen. US-Präsident Reagan sah darin eine kommunistische Gefahr und unterstützte den Aufbau konterrevolutionärer Gruppen in Nicaragua.

SWR2 Tandem - 9.05.2016 | 10.05 Uhr

Generation Sandinista

Generation Sandinista

SWR2 Feature am Mittwoch, 25. Februar 2015 um 22.03 Uhr
von Erika Harzer

Die Kinder der Solidarität
Geboren in Nicaragua zwischen Krieg und Aufbruch

In den 1980er-Jahren, nach dem Sturz des nicaraguanischen Diktators Somoza, gab es vor allem in Deutschland eine gewaltige Solidaritätsbewegung für die aufständischen Sandinisten. Viele Unterstützer gingen nach Mittelamerika, auch die Autorin. Sie wollten vor Ort helfen und die Revolutionäre gegen die Angriffe der Contras und der kalten Krieger aus dem Pentagon durch ihre Anwesenheit schützen.

[Zur Sendung... ]

Morgen Rentner - Gestern Kommunarden

Schäfereigenossenschaft Finkhof

SWR2 Tandem am Montag, 2. Februar 2015 um 10.05 Uhr
von Rückblick und Ausblick von Erika Harzer

40 Jahre in einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft

Im kleinen Dorf Arnach geschah Anfang der 70er-Jahre etwas Ungewöhnliches. Eine Gruppe Langhaariger und aufmüpfiger Menschen setzte sich im Zentrum des Allgäuer Bauerndorfes fest. Die Gruppe kaufte die Dorfkneipe mit dazugehörigem Bauernhof und gründete die Schäfereigenossenschaft Finkhof.

Bolivien und Peru

Hafen Isla del Sol

DEUTSCHLANDFUNK
Sonntagsspaziergang am 25. Januar 2015 um 11.35 Uhr
von Erika Harzer

Don Benito und die "dunkle Jungfrau"

Mitte des 16. Jahrhunderts ermordeten die spanischen Eroberer den letzten Inkakönig Atahualpa, das Inka-Reich, einst von Kolumbien bis ins südliche Chile ausgedehnt, zerbrach. Heute strömen Touristen von der Sonneninsel zum "Herzen der Welt", den traditionellen Inkastätten in Bolivien und Peru.

[Zum Nachhören... ]

Das Land der tausend Vulkane

 1401 nicaragua granada

WDR5 Neugier genügt
Reisefeature am 6. Dezember 2014
von Erika Harzer

Reisereportage - Nicaragua

In Deutschland wird es langsam Winter, in Nicaragua hingegen herrscht gerade Hochsommer. Und so erzählt die Reisereportage von Hitze und Leichtigkeit, aber auch von Menschen, die mühsam für ihren Lebensunterhalt sorgen.

[Zum Nachhören... ]

Vom Grundrecht auf Bildung

 1401 nicaragua elba

SWR2 Tandem am 16. Mai 2014
von Erika Harzer

Die Geschichte der Elba Rivera aus Nicaragua

Elba Rivera ist Tochter nicaraguanischer Landarbeiter, die Analphabeten waren. Schule, meinte ihr Vater, wäre nichts für Bauernkinder. Erst als Erwachsene lernte sie im Rahmen der Alphabetisierungskampagne der sandinistischen Regierung Lesen und Schreiben.

Ausnahmezustand hinter Gittern

Foto: Gefangene in El Porvenir - Honduras

WDR5 Dok 5 - Das Feature am 8. September 2013
von Erika Harzer

Strafvollzug in Honduras

In honduranischen Gefängnissen starben in den vergangenen zehn Jahren über 600 Menschen, mehr als die Hälfte davon durch Brände. Der Strafvollzug in Honduras befindet sich im Ausnahmezustand.

Das Schweigen brechen

Foto: Frauen von Aguas Bravas

SWR2 Tandem am 9. September 2013
von Erika Harzer

Bei "Aguas Bravas" in Nicaragua

Unter dem Namen "Wildwasser" gibt es in ganz Deutschland Beratungsstellen für Frauen und Mädchen, die sexuell missbraucht wurden. Eine ähnliche Einrichtung gibt es auch in Nicaragua. Dort heißt sie "Aguas Bravas".

Viva COPINH

Berta Caceres bei einer Lenca Versammlung im Januar 2013

SWR2 Tandem am 15. Juli 2013
von Erika Harzer

Berta Caceres führt den Kampf der Lencas in Honduras

Berta Caceres ist die Anführerin der indigenen Lenca Organisation COPINH im Bergland von Honduras. Ihr Einsatz ist unermüdlich, mal in kaum zugänglichen Lenca Gemeinden, mal in der Hauptstadt Tegucigalpa, mal fernab im Norden des Landes.

Zwischen Deutschland und Uruguay

Montevideo

WDR5 Erlebte Geschichten am 31. Mai 2013
von Erika Harzer

Eva Weil und die Suche nach Sesshaftigkeit

Eva Weil, 1929 als Tochter jüdischer Eltern in Thüringen geboren, ging schon früh mit der Familie nach Uruguay ins Exil. Dort fühlte sie sich zwar schnell zu Hause, doch verließ sie das Land Ende der 1960er Jahre, weil ihre erste Ehe scheiterte und sie für sich in Deutschland einen neuen Anfang suchte.

Bei uns brennt die Luft

Laermdemo gegen zu hohe Mieten im August 2012SWR2 Tandem am Donnerstag, 10. Januar 2013 um 10.05 Uhr
von Erika Harzer


Die etwas anderen Hausbesetzer

Hausbesetzungen sind nichts Neues. Seit Ende der 1970er Jahre machen sie Schlagzeilen. Bislang waren die Besetzer meist junge Leute, politisch eher links, Menschen, die das politische Gefüge als solches kritisieren. Ihnen gegenüber Heerscharen von Polizisten.

Bis ins hohe Alter gegen die Nazis

Martin Löwenberg vor seinem SeniorenwohnheimWDR5 Erlebte Geschichten - 23. Sept. 2012, 3.30 Uhrvon Erika Harzer


Martin Löwenberg, Antifaschist

"Es kann legitim sein, was nicht legal ist", so lautet der Titel eines Dokumentarfilms von 2011 über den in München lebenden Martin Löwenberg, einen alt gewordenen und dennoch aktiven Kämpfer gegen alte und neue Nazis. Geboren ist Löwenberg 1925 in Breslau.

West trifft Ost

Alle 4 Teams in CharkowDeutschlandradio Kultur - 12. Juni 2012
von Erika Harzer


Die kleine Frauen-EM in Charkow

Bei der kleinen Frauen-EM von Charkow treten vier Länder an: Russland, die Ukraine, Polen und Deutschland. Die Frauen von Türkiyemspor Berlin vertreten Deutschland.

 

 

Vom Niederrhein nach Argentinien

Edith Silber beim Interview am 27.1.2011 in Buenos Aires.jpgWDR5 Erlebte Geschichten - 7. Januar 2012, 4.05 Uhrvon Erika Harzer

Edith Silber und ihre Flucht 1938

Edith Silber, 1914 geboren, stammt vom Niederrhein; als junge Frau gehörte sie Ende der 1930er Jahre zur zweiten Gruppe jüdischer junger Menschen, die Nazi-Deutschland verlassen konnten und in Argentinien eine neue Heimat fanden.

Punkte fürs Leben

lernzentrum.jpgDeutschlandradio Kultur - 23. Oktober 2011
von Erika Harzer

Fußball-Bundesligisten holen Jugendliche von der Straße

In den 90er-Jahren beschäftigten sich Pädagogen in englischen Vereinen mit der Frage, wie die Begeisterung für den Fußball Jugendlichen auch in anderen Lebensereichen helfen kann.

Die Frau des Präsidenten

Lucia Topolansky, die Frau des Präsidenten Deutschlandradio Kultur - Feature -10. Oktober 2011, 18.05 Uhr
von Erika Harzer

Von der Stadtguerilla zur First Lady

In den 70er-Jahren waren die Tupamaros, die Stadtguerilla Uruguays, ein Orientierungspunkt für die RAF in Deutschland. Lucia Topolansky ließ sich damals an der Waffe ausbilden,

Fußball von seiner schönsten Seite

Deutschlandradio Kultur - Nachspiel - 19. Juni 2011, 17.30 Uhr
von Erika Harzer

Unterwegs mit DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg

Am 26. Juni startet die 6. FIFA Frauen-WM 2011. Der Kartenvorverkauf läuft, und der deutschen Nationalmannschaft werden gute Chancen auf den erneuten Titelgewinn eingeräumt. Auch im Breitensport werden die Abteilungen für Mädchen- und Frauenfußball immer größer.

La Amnestia

Monumento a la Memoria y Verdad Parque Cuscatlán, Ciudad de San SalvadorSWR2 Feature am Mittwoch, 16. Februar 2011, 22.05 Uhr
von Erika Harzer


Wahrheitssuche und Versöhnung in El Salvador

Im Februar 1992 feierten die Menschen des kleinen mittelamerikanischen Landes El Salvador einen Friedenspakt, der das Ende eines 12 Jahre andauernden Bürgerkriegs markierte.

 

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Missbrauch in Institutionen

OdenwaldschuleSWR2 Leben - 1. Juli 2010, 10.05 Uhr
von Erika Harzer

Warum das Umfeld nichts gesagt hat

Christiane Brückner und Tilman Jens gingen in den 70er-Jahren auf die Odenwaldschule und waren froh darüber.

Zwischen Jubel und Putsch

Image: Nationalstadion in Tegucigalpa am 12.4.2010Deutschlandradio - Weltzeit am 31. Mai 2010 - 18.07 Uhr
von Erika Harzer

Fußball und Politik hängen auch in Honduras zusammen - das beweisen die ständigen Korruptionsvorwürfe, die bisher kaum aufgeklärt wurden. Die Nationalelf reist zur WM nach Südafrika: Das reicht als Grund, in dem politikverdrossenen Land das Fußballfieber zu entfachen.

Als Sängerin im Widerstand

Karla Lara auf der BühneSWR2 Dschungel-Expedition - 17. Februar 2010, 19.20 Uhr
von Erika Harzer

 

Die Geschichte der Karla Lara aus Honduras

Als 17-Jährige trat Karla Lara erstmals mit einer Gruppe auf. Das war 1985 in Zeiten schwerster Repression in dem kleinen mittelamerikanischen Land Honduras.

Ein Land im Ausnahmezustand

Ausnahmezustand in TegucigalpaDeutschlandradio - Weltzeit am 23.11.2009
von Erika Harzer
Menschenrechtsverletzungen in Honduras

MANUSKRIPT
Seit viereinhalb Monaten herrscht in Honduras Gewalt. Sie richtet sich gegen diejenigen, die sich gegen den Staatsstreich von Honduras' Putschpräsident Mitcheletti wehren. Internationale Delegationen beobachten vor Ort massive Menschenrechtsverletzungen.


Wir haben von Illusionen, Reis und Bohnen gelebt

WDR 5 - Das Feature

So | 19.Juli 2009 | 11:05

Eine Zeitreise zwischen Nicaragua und Deutschland

 

Nicaragua zog in den 1980er Jahren Hunderttausende von Menschen an, die sich aufmachten, vor Ort den revolutionären Prozess zu unterstützen. Auch aus Deutschland kamen über 15.000. Unter extremen Bedingungen ernteten sie Kaffee oder Baumwolle, bauten Schulen, Gemeindezentren und Wohnhäuser für vom Contrakrieg vertriebene Menschen mit auf.

Heute ist Nicaragua eines der ärmsten Länder weltweit. Dem ehemaligen Revolutionsführer Daniel Ortega wird totalitäre Parteiführung vorgeworfen, Kritiker warnen vor einer neuen Diktatur. Was ist aus den Träumen ehemaliger deutscher Aktivisten der Nicaraguasolidarität geworden, was aus der Hoffnung auf eine glaubwürdige, sozial gerechte linke Gesellschaft?

Produktion: WDR 2009 | Autor/in: Erika Harzer | Redaktion: Annette Blaschke

Tore für Kartoffeln

Wiederholung: dRadio am 6. April 2012 um 17.30 Uhr

Erstsendung: am 19.1.2009 um 10.05 Uhr SWR2 Leben

Warum es nach dem Krieg im kleinen Rutesheim für Schalke 04 am schönsten war
Von Erika Harzer

Rutesheim. Ein schwäbisches Bauerndorf im Sommer 1946. Der Krieg ist zu Ende. Viel haben die Menschen nicht. Essen gibt es nur auf Marken, und der Wohnraum ist knapp. Zerstörte Häuser und Flüchtlinge aus dem Osten. Aber da gibt es auch Aufbruchstimmung. Man will vergessen und neu anfangen.

Auf der Suche nach dem verlorenen Ich

Radiofeature im BR2

Wiederholung: Samstag | 21.08.2010 | 13:05-14:00
Erstsendung: Samstag, d. 28. Juni 2008 - 13:05 Uhr bis 14.00 Uhr

Auf der Suche nach dem verlorenen Ich

Die verschleppten Kinder der Plaza de Mayo

Verschleppte Kinder fordern ihr Recht

Argentinien ist dabei, seine Vergangenheit zu bewältigen. Zur Zeit stehen die ersten Täter vor Gericht, Militärs die während der Militärdiktatur vor mehr als 25 Jahren Hunderte von Kindern verschleppt haben.

Die Morde von Olancho/Honduras

Deutschlandradio Kultur - 8. Januar 2008

"Hier ist die Luft mit Blei geschwängert"

Von Erika Harzer

Olancho ist nicht nur die flächenmäßig größte, relativ wenig besiedelte Provinz von Honduras, Olancho ist auch reich an Bodenschätzen und biologischer Vielfalt. Und es ist die honduranische Region, in der Raubbau am tropischen Wald am stärksten betrieben wird.

Gut 80.000 Hektar Wald werden jährlich nach Schätzungen des Landwirtschaftsministeriums durch illegale Abholzung oder durch Brandrodung zerstört. Seit Generationen gibt es Konflikte zwischen Großgrundbesitzern und landlosen Bauern, Geschichten von Vertreibungen und Besetzungen. So mancher Bauer verlor durch Kugeln paramilitärischer Schutztruppen der Großgrundbesitzer sein Leben.