Monumento a la Memoria y Verdad Parque Cuscatlán, Ciudad de San SalvadorSWR2 Feature am Mittwoch, 16. Februar 2011, 22.05 Uhr
von Erika Harzer


Wahrheitssuche und Versöhnung in El Salvador

Im Februar 1992 feierten die Menschen des kleinen mittelamerikanischen Landes El Salvador einen Friedenspakt, der das Ende eines 12 Jahre andauernden Bürgerkriegs markierte.

 

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Mehr als 75.000 Menschen waren bei zum Teil grauenvollen Massakern umgekommen. Vom neuen friedvollen El Salvador erhofften sich die Menschen eine Aufklärung der schweren Verbrechen.

Doch bereits im Jahr darauf wurde ein Amnestiegesetz verabschiedet, das bis heute die strafrechtliche Aufarbeitung verhindert. Seit Anfang 2009 ermittelt der spanische Oberste Gerichtshof gegen 14 ehemalige salvadorianische Militärs wegen schwerer Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ihnen wird die Beteiligung am Massaker gegen sechs Jesuitenpriester im November 1989 vorgeworfen. Und in El Salvador kommt neue Hoffnung auf Gerechtigkeit auf.

 



Am 16. Februar wurde im SWR2 wieder ein längeres Radiofeature von mir gesendet, dass sich mit Staatsterrorismus auseinandersetzt, den Verbrechen und deren Aufarbeitung oder eben Nichtaufarbeitung.
Nach den Features:
Lichtstrahl auf die Schatten der Vergangenheit - Ein deutscher Filmemacher über die Menschenrechtsverletzungen in Guatemala, das am 7.9.2010 im SWR2 ausgestrahlt wurde und Auf der Suche nach dem verlorenen Ich - Die verschleppten Kinder der Plaza de Mayo, das am 21.08.2010 und 28. Juni 2008 auf BR2 gesendet wurde, wurde nun also am 16.2.2011 das Feature über die Aufarbeitung der Verbrechen des Staatsterrorismus in El Salvador auf SWR2 ausgestrahlt.

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