Pressekonferenz  am 27.2.2018 in Guatemala von Thelma Aldana u Iván Velasquez

NDR Forum | 22.11.2018 um 20.30 Uhr

Über die alternativen Nobelpreisträger Thelma Aldana und Iván Velasquez in Guatemala

Von Erika Harzer und Kalle Staymann

Menschen für die „Gestaltung einer besseren Welt“ auszuzeichnen: Das hat sich die Right-Livelihood-Stiftung zum Ziel gesetzt. Jakob von Uexküll hat sie 1980 ins Leben gerufen – nachdem er vergeblich versuchte, die Nobelpreis-Stiftung von einerweiteren Preisvergabe – nämlich für Umwelt und Entwicklung – zu  überzeugen. Seither vergibt die Right-Livelihood-Stiftung jedes Jahr einen eigenen ‚alternativen Nobelpreis‘. Er geht an Menschen und Organisationen, die sich beispielhaft für eine nachhaltige und menschenwürdige Welt engagieren.

Die Preisverleihung findet – wie der offizielle Nobelpreis – immer in StockhoIm statt, nur einige Wochen früher. In diesem Jahr werden – morgen am Freitag - Menschen von drei verschiedenen Projekten ausgezeichnet. Sie haben ein afrikanisches Dürregebiet landwirtschaftlich nutzbar gemacht, sie haben für Menschenrechte in Saudi-Arabien gekämpft,  und sie haben – wie Thelma Aldana und Iván Velasquez in Guatemala – korrupte Machenschaften im Staat aufgedeckt und juristisch verfolgt. Als Generalstaatsanwältin und als Anwalt. Erika Harzer und Kalle Staymann haben die beiden Korruptionsjäger auf ihrem langen, schwierigen Weg mit zahlreichen politischen Verstrickungen in Guatemala begleitet.

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NDR 2018

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