WDR 5 - Das Feature

So | 19.Juli 2009 | 11:05

Eine Zeitreise zwischen Nicaragua und Deutschland


Nicaragua zog in den 1980er Jahren Hunderttausende von Menschen an, die sich aufmachten, vor Ort den revolutionären Prozess zu unterstützen. Auch aus Deutschland kamen über 15.000. Unter extremen Bedingungen ernteten sie Kaffee oder Baumwolle, bauten Schulen, Gemeindezentren und Wohnhäuser für vom Contrakrieg vertriebene Menschen mit auf.

Heute ist Nicaragua eines der ärmsten Länder weltweit. Dem ehemaligen Revolutionsführer Daniel Ortega wird totalitäre Parteiführung vorgeworfen, Kritiker warnen vor einer neuen Diktatur. Was ist aus den Träumen ehemaliger deutscher Aktivisten der Nicaraguasolidarität geworden, was aus der Hoffnung auf eine glaubwürdige, sozial gerechte linke Gesellschaft?

Produktion: WDR 2009 | Autor/in: Erika Harzer | Redaktion: Annette Blaschke
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