Ausnahmezustand in TegucigalpaDeutschlandradio - Weltzeit am 23.11.2009
von Erika Harzer
Menschenrechtsverletzungen in Honduras

MANUSKRIPT
Seit viereinhalb Monaten herrscht in Honduras Gewalt. Sie richtet sich gegen diejenigen, die sich gegen den Staatsstreich von Honduras' Putschpräsident Mitcheletti wehren. Internationale Delegationen beobachten vor Ort massive Menschenrechtsverletzungen.


WDR 5 - Das Feature

So | 19.Juli 2009 | 11:05

Eine Zeitreise zwischen Nicaragua und Deutschland


Nicaragua zog in den 1980er Jahren Hunderttausende von Menschen an, die sich aufmachten, vor Ort den revolutionären Prozess zu unterstützen. Auch aus Deutschland kamen über 15.000. Unter extremen Bedingungen ernteten sie Kaffee oder Baumwolle, bauten Schulen, Gemeindezentren und Wohnhäuser für vom Contrakrieg vertriebene Menschen mit auf.

Heute ist Nicaragua eines der ärmsten Länder weltweit. Dem ehemaligen Revolutionsführer Daniel Ortega wird totalitäre Parteiführung vorgeworfen, Kritiker warnen vor einer neuen Diktatur. Was ist aus den Träumen ehemaliger deutscher Aktivisten der Nicaraguasolidarität geworden, was aus der Hoffnung auf eine glaubwürdige, sozial gerechte linke Gesellschaft?

Produktion: WDR 2009 | Autor/in: Erika Harzer | Redaktion: Annette Blaschke

Wiederholung: dRadio am 6. April 2012 um 17.30 Uhr

Erstsendung: am 19.1.2009 um 10.05 Uhr SWR2 Leben

Warum es nach dem Krieg im kleinen Rutesheim für Schalke 04 am schönsten war
Von Erika Harzer

Rutesheim. Ein schwäbisches Bauerndorf im Sommer 1946. Der Krieg ist zu Ende. Viel haben die Menschen nicht. Essen gibt es nur auf Marken, und der Wohnraum ist knapp. Zerstörte Häuser und Flüchtlinge aus dem Osten. Aber da gibt es auch Aufbruchstimmung. Man will vergessen und neu anfangen.

Radiofeature im BR2

Wiederholung: Samstag | 21.08.2010 | 13:05-14:00
Erstsendung: Samstag, d. 28. Juni 2008 - 13:05 Uhr bis 14.00 Uhr

Auf der Suche nach dem verlorenen Ich

Die verschleppten Kinder der Plaza de Mayo

Verschleppte Kinder fordern ihr Recht

Argentinien ist dabei, seine Vergangenheit zu bewältigen. Zur Zeit stehen die ersten Täter vor Gericht, Militärs die während der Militärdiktatur vor mehr als 25 Jahren Hunderte von Kindern verschleppt haben.

Deutschlandradio Kultur - 8. Januar 2008

"Hier ist die Luft mit Blei geschwängert"

Von Erika Harzer

Olancho ist nicht nur die flächenmäßig größte, relativ wenig besiedelte Provinz von Honduras, Olancho ist auch reich an Bodenschätzen und biologischer Vielfalt. Und es ist die honduranische Region, in der Raubbau am tropischen Wald am stärksten betrieben wird.

Gut 80.000 Hektar Wald werden jährlich nach Schätzungen des Landwirtschaftsministeriums durch illegale Abholzung oder durch Brandrodung zerstört. Seit Generationen gibt es Konflikte zwischen Großgrundbesitzern und landlosen Bauern, Geschichten von Vertreibungen und Besetzungen. So mancher Bauer verlor durch Kugeln paramilitärischer Schutztruppen der Großgrundbesitzer sein Leben.

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