Aktuelles

  • Nicht mit uns!

    copyright: Marcela Lara "No me gusta"

    „Nicht mit uns!“ von Marcela Lara

    Deutschlandfunk Kultur | 25.8.2018 um 18:05 Uhr

    Mittelamerika: Musikerinnen gegen Machismo

    Machismo gehört in vielen Ländern Lateinamerikas zum Alltag. Im Privaten wie in der Politik gilt frauenverachtende Politik und sexualisierte Gewalt als "normal". Doch immer mehr Frauen organisieren und wehren sich. Darunter Künstlerinnen, die auf der Bühne mit ihrer Musik Widerstand proben. Engagiert, humorvoll, mitreißend. Unsere Autorin trifft Sängerinnen unterschiedlicher Generationen in Guatemala und Honduras, spricht mit Betroffenen von erlebter (Machismo-) Gewalt.

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  • Gustavo Castro

    Gustavo Castro


    Umweltaktivist in Lateinamerika

    Ein knapp 6 minütiges Kurzportrait des mexikanischen Umweltaktivisten und Gründer der Organisation Otros Mundos. Castro überlebte am 2. März 2016 den Mord an der honduranischen Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres. Dieser Mord brachte einen tiefen Einschnitt in das Leben Castros, den einzigen Zeugen dieses Gewaltverbrechens .

    [Hier nachhören...]

    Sendung: Studio 9
    Noch nachzuhören bis: 08.09.2018
     
  • Der Jesuitenpadre Ismael Moreno

    Foto: Padre Melo und Karla Lara


    Die Stimme des Widerstands gegen Präsident Hernandez in Honduras

    Das mittelamerikanische Land Honduras war früher bekannt als „die Bananenrepublik“, ein durch nordamerikanische Lebensmittelgroßkonzerne fremdbestimmtes Land. Heute ist es eines der Länder mit weltweit höchsten Mordraten. Gebeutelt von territorialkämpfen befeindeter Drogenclans, politisch zerrüttet seit dem ersten Putsch des 21sten Jahrhunderts im Jahre 2009 und den jüngsten Wahlen, die durch die Wiederkandidatur des Präsidenten Hernandez der Verfassung widersprachen. Ein Land, in dem einige wenige Familienclans die Ressourcen untereinander aufteilen und indigene Minderheiten von Großgrundbesitzern und internationalen Konsortien ihres Gemeindelands beraubt werden. Ein Land, in dem das Leben nicht viel zählt.

    [Hier nachhören...]

     


Nicaragua liegt in Zentralamerika, hat 5,7 Millionen Einwohner, auf einer Fläche von knapp 130.000 Quadratkilometer (Deutschland: 80 Millionen Einwohner, knapp 360.000 Quadratkilometer). Parallel zur Pazifikküste ist es durchzogen von einer Kette aktiver Vulkane, und das haben die Einwohner auch immer wieder zu spüren bekommen.

Foto: Laguna de Apoyo


Mehrfach in der Geschichte haben schwere Erdbeben große Landstriche Nicaraguas zerstört: viele Menschen kamen ums Leben. Als 1972 die Hauptstadt Managua betroffen war, bereicherte sich die Familie des präsidenten Somoza, an Spendengeldern. 1979 gelang es den „Sandinisten“, den verhassten Präsidenten zu stürzen. Heute regiert Präsident Daniel Ortega, der seine Wiederwahl mit einer umstrittenen Verfassungsänderung ermöglichte.

Foto: Festung Coyotepe Masaya


Nicaragua ist ein Agrarexportland mit relativ hohem Wirtschaftswachstum. Dennoch zählt es zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas, rund 40% der Menschen leben in Armut. Gerade die Ärmsten haben Ortega gewählt, weil sie sich weitere Verbesserungen ihrer Situation von seiner Regierung erhoffen. Die Autorin Erika Harzer war schon oft in Nicaragua, sie liebt das Land, seine Mischung aus „Hitze, Hektik und Leichtigkeit“. In Neugier genügt beschreibt sie ihre Erlebnisse.

Autorin: Erika Harzer

Redaktion: Gesa Rünker

Produktion: WDR 2014

 

 

filme

  • Das Terrassenwunder von Peru

    Das Terrassenwunder von Peru

    ARTE - 360° - GEO Reportage
    Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
    Kamera: Thomas Keller
    Erstausstrahlung: Oktober 2015

    Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

    [ARTE TV...]

     
  • Der Geist ruft aus der Ferne

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    Der Geist ruft aus der Ferne

    Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer
    Dokumentarfilm (Okt. 2015)
    Produktion: PS Film GmbH, Schweizer Radio & Fernsehen - SRF

    Erstausstrahlung: November 2015

    Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten. Der berühmte Schweizer Naturforscher, Linguist und Diplomat Johann Jakob von Tschudi, zurück von seiner letzten Reise nach Südamerika, hat eine kleine Steinfigur aus Tiahuanaco Bolivien im Gepäck. Heute befindet sich diese Steinskulptur im Bernischen Historischen Museum.

    [SWISS FILMS...]

     
  • Raus aus der Abhängigkeit

    INKOTA Netzwerk
    Regie: Erika Harzer
    Juli 2014

    Die starken Frauen von Xochilt Acalt

    Weitere Informationen über das Frauenzentrum Xochilt Acalt [hier...]

radio features

  • Nicht mit uns!

    copyright: Marcela Lara "No me gusta"

    „Nicht mit uns!“ von Marcela Lara

    Deutschlandfunk Kultur | 25.8.2018 um 18:05 Uhr

    Mittelamerika: Musikerinnen gegen Machismo

    Machismo gehört in vielen Ländern Lateinamerikas zum Alltag. Im Privaten wie in der Politik gilt frauenverachtende Politik und sexualisierte Gewalt als "normal". Doch immer mehr Frauen organisieren und wehren sich. Darunter Künstlerinnen, die auf der Bühne mit ihrer Musik Widerstand proben. Engagiert, humorvoll, mitreißend. Unsere Autorin trifft Sängerinnen unterschiedlicher Generationen in Guatemala und Honduras, spricht mit Betroffenen von erlebter (Machismo-) Gewalt.

     
  • Gustavo Castro

    Gustavo Castro


    Umweltaktivist in Lateinamerika

    Ein knapp 6 minütiges Kurzportrait des mexikanischen Umweltaktivisten und Gründer der Organisation Otros Mundos. Castro überlebte am 2. März 2016 den Mord an der honduranischen Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres. Dieser Mord brachte einen tiefen Einschnitt in das Leben Castros, den einzigen Zeugen dieses Gewaltverbrechens .

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    Sendung: Studio 9
    Noch nachzuhören bis: 08.09.2018
     
  • Der Jesuitenpadre Ismael Moreno

    Foto: Padre Melo und Karla Lara


    Die Stimme des Widerstands gegen Präsident Hernandez in Honduras

    Das mittelamerikanische Land Honduras war früher bekannt als „die Bananenrepublik“, ein durch nordamerikanische Lebensmittelgroßkonzerne fremdbestimmtes Land. Heute ist es eines der Länder mit weltweit höchsten Mordraten. Gebeutelt von territorialkämpfen befeindeter Drogenclans, politisch zerrüttet seit dem ersten Putsch des 21sten Jahrhunderts im Jahre 2009 und den jüngsten Wahlen, die durch die Wiederkandidatur des Präsidenten Hernandez der Verfassung widersprachen. Ein Land, in dem einige wenige Familienclans die Ressourcen untereinander aufteilen und indigene Minderheiten von Großgrundbesitzern und internationalen Konsortien ihres Gemeindelands beraubt werden. Ein Land, in dem das Leben nicht viel zählt.

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printmedien

  • Die Oligarchen lässt man laufen

    w berta tv interview 2013 1170x450
    Amnesty Journal - Februar 2018

    Staatsbedienstete und Industrielle sollen den Mord an der hondu­ranischen Umweltaktivistin Berta Cáceres ­kaltblütig geplant haben – bislang ohne Folgen. Der Bau des umstrittenen Wasserkraftwerks ­jedoch, gegen das sie kämpfte, scheint gestoppt.

    Ihr Protest störte die Mächtigen. Deshalb wurde Berta Cáceres am 2. März 2016 bei einer eiskalt geplanten Aktion regelrecht hingerichtet: Kurz vor Mitternacht erschossen Auftragskiller die Anführerin des Rates der indigenen Völker von Honduras (COPINH) im eigenen Schlafzimmer in ihrer Heimatstadt La Espe­ranza. Zwei Tage später wäre die geachtete Feministin, ­Menschenrechtlerin, Umweltschützerin und Mutter von vier Kindern 45 Jahre alt geworden.

     
  • Verschwinden heißt weg sein – heißt unauffindbar sein

    Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

    Kurz vor Weihnachten 2016 nannte die Internationale Organisation für Migration (IOM) solche Zahlen. Knapp 7.300 Menschen, so die IOM, seien seit Jahresbeginn auf der Flucht verschwunden oder ums Leben gekommen. Über 4.900 davon alleine im Mittelmeer. Es sind die dokumentierten Zahlen. Die vielen kleinen Boote, denen irgendwann, irgendwo der Motor ausfiel, die Luft ausging, und die auf ihnen befindlichen Menschen ins Meer auskippte, sind darin nicht erwähnt. Wir können darüber nur vermuten, spekulieren, schätzen. Daraus ergeben sich ungenaue, angenommene Zahlen. Zahlen von Menschen, die verschwunden sind. Menschen, die für ihre Angehörige unauffindbar werden. Die einfach weg sind, abhandengekommen. Irgendwo, irgendwann.
     
  • Preisverleihungen

    Wenn Kinder nur noch weg wollen – Der mittelamerikanische Exodus

    Für dieses 55 Minuten andauernde Radiofeature war ich im November und Dezember 2014 in Mexiko, Guatemala und Honduras unterwegs. Es waren mehrere tausend Kilometer Weg, die ich zwischen und in den Ländern gereist bin, um mir die Geschichte der Menschen anzuhören, die in diesem Stück zu Wort kommen sollten. Menschen auf der Flucht, die Familie, Heimat, ihr gewohntes Leben zurück gelassen hatten, die unterwegs waren mit viel Angst und doch auch Hoffnung, mit ihrer Flucht oder ihrem Weggang ein anderes Leben finden zu können.

    Nachhören auf BR-Bayern 2 Kultur...

Termine

Karla Lara Tournee

20. Jul 2018 19:30 – 20:30
Inter:Komm! OpenAir Festival der Kulturen, Unter den Linden 23, 72762 Reutlingen

21. Jul 2018 20:00 – 22:00
Konzert mit politischem Gespräch, Hechinger Straße 203, 72072 Tübingen

22. Jul 2018 12:00 – 13:30
Konzert, Festung Ehrenbreitstein, Koblenz, horizonte-festival.de

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