Aktuelles

  • Wo der Tod zur Landschaft gehört

    Erika Harzer La Esperanza Copinh Bertita telefoniert vor Plakat Berta

    SWR2 Feature am Mittwoch, 14. Juni 2017 um 22.03 Uhr

    Der Auftragsmord an Berta Cáceres in Honduras

    Berta Cáceres war die Stimme des Widerstands gegen Menschenrechtsverletzungen und Großkonzerne in Honduras. Im März 2016 erschossen Auftragskiller sie nachts in ihrem Haus. Laut Global Witness wurden in Honduras in den letzten sechs Jahren 123 Menschen ermordet, die sich gegen Wasserkraftwerke, Bergbauprojekte, Monokulturen und Tourismusgroßprojekte wehrten.

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  • Das Gehirn ist auch nur ein Muskel

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    SWR2 Tandem | 1.3.2017 um 10.05 Uhr

    Besuch in einer selbstverwalteten Schule für junge Erwachsene

    Schule war für sie kein Thema mehr. Davon hatten sie genug, hatten "die Schnauze voll". Doch dann fanden sie den Weg zur "Schule für Erwachsenenbildung", einer selbstverwalteten Schule in Berlin, in der es keine Noten gibt und die Schüler den Unterricht mit gestalten. Delia und Mixe aus Niedersachsen und Bayern, zwei junge Erwachsene, die jetzt freiwillig nochmal die Schulbank drücken. Hier befreien sie sich von der Rolle, Schulversager gewesen zu sein und bereiten sich mit Lust am Lernen auf ihr spätes Abitur vor. 2016 bekam diese Schule den zweiten Preis des Deutschen Schulpreises.

     
  • Verschwinden heißt weg sein – heißt unauffindbar sein

    Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

    Kurz vor Weihnachten 2016 nannte die Internationale Organisation für Migration (IOM) solche Zahlen. Knapp 7.300 Menschen, so die IOM, seien seit Jahresbeginn auf der Flucht verschwunden oder ums Leben gekommen. Über 4.900 davon alleine im Mittelmeer. Es sind die dokumentierten Zahlen. Die vielen kleinen Boote, denen irgendwann, irgendwo der Motor ausfiel, die Luft ausging, und die auf ihnen befindlichen Menschen ins Meer auskippte, sind darin nicht erwähnt. Wir können darüber nur vermuten, spekulieren, schätzen. Daraus ergeben sich ungenaue, angenommene Zahlen. Zahlen von Menschen, die verschwunden sind. Menschen, die für ihre Angehörige unauffindbar werden. Die einfach weg sind, abhandengekommen. Irgendwo, irgendwann.
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Das Terrassenwunder von Peru

ARTE - 360° - GEO Reportage
Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
Kamera: Thomas Keller
Sendetermine:
12. Juni 2017 um 10.15 Uhr
17. Juni 2017 um 8:55 Uhr
29. Juni 2017 um 7:45

Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

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Honduras

  • Honduras vor den Wahlen

    image tirza lanza flores


    Mit: Tirza Lanza Flores, honduranische Vereinigung demokratischer Richter
    Moderation: Erika Harzer, Hörfunkautorin

    Honduras steht vor einem Wahlmarathon: Im März fanden Vorwahlen statt, im November werden am gleichen Tag Präsidentschafts-, Parlaments- und Kommunalwahlen abgehalten. Der amtierende Präsident Juan Orlando Hernández von der Nationalen Partei kandidiert erneut. Die Verfassung verbietet zwar die Wiederwahl, doch der Oberste Gerichtshof machte die neuerliche Kandidatur möglich.

     
  • Wo der Tod zur Landschaft gehört

    Erika Harzer La Esperanza Copinh Bertita telefoniert vor Plakat Berta

    SWR2 Feature am Mittwoch, 14. Juni 2017 um 22.03 Uhr

    Der Auftragsmord an Berta Cáceres in Honduras

    Berta Cáceres war die Stimme des Widerstands gegen Menschenrechtsverletzungen und Großkonzerne in Honduras. Im März 2016 erschossen Auftragskiller sie nachts in ihrem Haus. Laut Global Witness wurden in Honduras in den letzten sechs Jahren 123 Menschen ermordet, die sich gegen Wasserkraftwerke, Bergbauprojekte, Monokulturen und Tourismusgroßprojekte wehrten.

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  • Ermordet für ihre politische Haltung

    Berta in Guise mit Lencafrauen 2013

    Die Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres aus Honduras

    Berta Cáceres war eine mutige Frau. Seit Jahren erhielt sie Morddrohungen, weil sie für die Rechte des indigenen Volkes, Lenca und für den Umweltschutz kämpfte. Über diesen politischen Kampf berichtete die Autorin Erika Harzer vor drei Jahren für SWR2 Tandem...

    SWR2 Tandem - 6.06.2016 | 19.20 Uhr
    Wdh. am 7.06.2016 | 10.05 Uhr

Migration

  • Verschwinden heißt weg sein – heißt unauffindbar sein

    Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

    Kurz vor Weihnachten 2016 nannte die Internationale Organisation für Migration (IOM) solche Zahlen. Knapp 7.300 Menschen, so die IOM, seien seit Jahresbeginn auf der Flucht verschwunden oder ums Leben gekommen. Über 4.900 davon alleine im Mittelmeer. Es sind die dokumentierten Zahlen. Die vielen kleinen Boote, denen irgendwann, irgendwo der Motor ausfiel, die Luft ausging, und die auf ihnen befindlichen Menschen ins Meer auskippte, sind darin nicht erwähnt. Wir können darüber nur vermuten, spekulieren, schätzen. Daraus ergeben sich ungenaue, angenommene Zahlen. Zahlen von Menschen, die verschwunden sind. Menschen, die für ihre Angehörige unauffindbar werden. Die einfach weg sind, abhandengekommen. Irgendwo, irgendwann.
     
  • Tagung 17.10. - 18.10.16

    foto: Teilnehmer*innen der Karawane an den Gleisen der "Bestia" (Nov. 2014)


    Für das Recht auf legale Wege

    Solidarität und Unterstützung für Geflüchtete in Mexiko und Europa

    Die Tagung möchte einen Beitrag zum transnationalen Austausch von Flüchtlingsaktivist/innen leisten, die sich für die globalen Rechte von Geflüchteten und Migrant/innen einsetzen.

    Den Auftakt der Veranstaltung bildet am 17. Oktober der Film Viacrucis Migrante - Kreuzweg der Migrant_innen über die Migrant/innenherberge "La 72" mit anschließendem Gespräch mit Fray Tomás González und dem Regisseur Hauke Lorenz..

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  • Die Region der verlorenen Kinder

    Die Region der verlorenen Kinder

    Fotos zum Thema: Strassenkinder...Migration...

    Erika Harzer - JUNGE WELT - 29. Januar 2005

    Auf der Spur junger Menschen, die aus zentralamerikanischen Landen ins vermeintliche Paradies USA aufbrachen und unterwegs an Straßenrändern und in Bordellen strandeten.
    Ihre Namen lauten Elmer, Carlos, Enrique, Olban, Xiomara, Saida, Maria. Sie werden dann bekannt, wenn es gelingt, ihre Leichen zu identifizieren. Das nützt den Toten zwar nichts mehr, aber wenigstens wissen ihre Eltern, ihre Geschwister und Liebsten, wo und wie ihr junges Leben zu Ende ging. Die Frage nach dem Warum wird kaum gestellt. Wer sollte sie auch beantworten? Viele dieser Jungen und Mädchen sind einfach nur noch Körper, namenlos, herkunftslos, leblos.


Nicaragua liegt in Zentralamerika, hat 5,7 Millionen Einwohner, auf einer Fläche von knapp 130.000 Quadratkilometer (Deutschland: 80 Millionen Einwohner, knapp 360.000 Quadratkilometer). Parallel zur Pazifikküste ist es durchzogen von einer Kette aktiver Vulkane, und das haben die Einwohner auch immer wieder zu spüren bekommen.

Foto: Laguna de Apoyo


Mehrfach in der Geschichte haben schwere Erdbeben große Landstriche Nicaraguas zerstört: viele Menschen kamen ums Leben. Als 1972 die Hauptstadt Managua betroffen war, bereicherte sich die Familie des präsidenten Somoza, an Spendengeldern. 1979 gelang es den „Sandinisten“, den verhassten Präsidenten zu stürzen. Heute regiert Präsident Daniel Ortega, der seine Wiederwahl mit einer umstrittenen Verfassungsänderung ermöglichte.

Foto: Festung Coyotepe Masaya


Nicaragua ist ein Agrarexportland mit relativ hohem Wirtschaftswachstum. Dennoch zählt es zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas, rund 40% der Menschen leben in Armut. Gerade die Ärmsten haben Ortega gewählt, weil sie sich weitere Verbesserungen ihrer Situation von seiner Regierung erhoffen. Die Autorin Erika Harzer war schon oft in Nicaragua, sie liebt das Land, seine Mischung aus „Hitze, Hektik und Leichtigkeit“. In Neugier genügt beschreibt sie ihre Erlebnisse.

Autorin: Erika Harzer

Redaktion: Gesa Rünker

Produktion: WDR 2014

 

 

radio features

  • Wo der Tod zur Landschaft gehört

    Erika Harzer La Esperanza Copinh Bertita telefoniert vor Plakat Berta

    SWR2 Feature am Mittwoch, 14. Juni 2017 um 22.03 Uhr

    Der Auftragsmord an Berta Cáceres in Honduras

    Berta Cáceres war die Stimme des Widerstands gegen Menschenrechtsverletzungen und Großkonzerne in Honduras. Im März 2016 erschossen Auftragskiller sie nachts in ihrem Haus. Laut Global Witness wurden in Honduras in den letzten sechs Jahren 123 Menschen ermordet, die sich gegen Wasserkraftwerke, Bergbauprojekte, Monokulturen und Tourismusgroßprojekte wehrten.

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  • Das Gehirn ist auch nur ein Muskel

    image SFE logo

    SWR2 Tandem | 1.3.2017 um 10.05 Uhr

    Besuch in einer selbstverwalteten Schule für junge Erwachsene

    Schule war für sie kein Thema mehr. Davon hatten sie genug, hatten "die Schnauze voll". Doch dann fanden sie den Weg zur "Schule für Erwachsenenbildung", einer selbstverwalteten Schule in Berlin, in der es keine Noten gibt und die Schüler den Unterricht mit gestalten. Delia und Mixe aus Niedersachsen und Bayern, zwei junge Erwachsene, die jetzt freiwillig nochmal die Schulbank drücken. Hier befreien sie sich von der Rolle, Schulversager gewesen zu sein und bereiten sich mit Lust am Lernen auf ihr spätes Abitur vor. 2016 bekam diese Schule den zweiten Preis des Deutschen Schulpreises.

     
  • Die verschwundenen Studenten

    Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

    SWR2 Tandem | 28.11.2016 um 10.05 Uhr

    Menschenrechtsverletzungen in Mexiko und deutsche Waffen

    Im September 2014 verschwinden 43 Studenten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero spurlos. Verschleppt von Polizeieinheiten. Omar Garcia, ein Überlebender, versucht seitdem zusammen mit Angehörigen die Hintergründe zu klären. Bei der Polizeiaktion waren G36 Sturmgewehre von Heckler & Koch im Einsatz, Waffen, die niemals in diese Region hätten gelangen dürfen. Der Journalist Wolf Dieter Vogel lieferte zusammen mit Kollegen der Staatsanwaltschaft Stuttgart Nachweise, aufgrund derer Anklage gegen Heckler & Koch erhoben wurde.

filme

  • Das Terrassenwunder von Peru

    Das Terrassenwunder von Peru

    ARTE - 360° - GEO Reportage
    Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
    Kamera: Thomas Keller
    Erstausstrahlung: Oktober 2015
    Nächste Sendetermine: ARTE 12. Juni 2017 10:15 Uhr, 17. Juni 2017 8:55 Uhr, 29. Juni 2017 7:45 Uhr

    Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

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  • Der Geist ruft aus der Ferne

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    Der Geist ruft aus der Ferne

    Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer
    Dokumentarfilm (Okt. 2015)
    Produktion: PS Film GmbH, Schweizer Radio & Fernsehen - SRF

    Erstausstrahlung: November 2015

    Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten. Der berühmte Schweizer Naturforscher, Linguist und Diplomat Johann Jakob von Tschudi, zurück von seiner letzten Reise nach Südamerika, hat eine kleine Steinfigur aus Tiahuanaco Bolivien im Gepäck. Heute befindet sich diese Steinskulptur im Bernischen Historischen Museum.

    [SWISS FILMS...]

     
  • Raus aus der Abhängigkeit

    INKOTA Netzwerk
    Regie: Erika Harzer
    Juli 2014

    Die starken Frauen von Xochilt Acalt

    Weitere Informationen über das Frauenzentrum Xochilt Acalt [hier...]

printmedien

  • Verschwinden heißt weg sein – heißt unauffindbar sein

    Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

    Kurz vor Weihnachten 2016 nannte die Internationale Organisation für Migration (IOM) solche Zahlen. Knapp 7.300 Menschen, so die IOM, seien seit Jahresbeginn auf der Flucht verschwunden oder ums Leben gekommen. Über 4.900 davon alleine im Mittelmeer. Es sind die dokumentierten Zahlen. Die vielen kleinen Boote, denen irgendwann, irgendwo der Motor ausfiel, die Luft ausging, und die auf ihnen befindlichen Menschen ins Meer auskippte, sind darin nicht erwähnt. Wir können darüber nur vermuten, spekulieren, schätzen. Daraus ergeben sich ungenaue, angenommene Zahlen. Zahlen von Menschen, die verschwunden sind. Menschen, die für ihre Angehörige unauffindbar werden. Die einfach weg sind, abhandengekommen. Irgendwo, irgendwann.
     
  • Preisverleihungen

    Wenn Kinder nur noch weg wollen – Der mittelamerikanische Exodus

    Für dieses 55 Minuten andauernde Radiofeature war ich im November und Dezember 2014 in Mexiko, Guatemala und Honduras unterwegs. Es waren mehrere tausend Kilometer Weg, die ich zwischen und in den Ländern gereist bin, um mir die Geschichte der Menschen anzuhören, die in diesem Stück zu Wort kommen sollten. Menschen auf der Flucht, die Familie, Heimat, ihr gewohntes Leben zurück gelassen hatten, die unterwegs waren mit viel Angst und doch auch Hoffnung, mit ihrer Flucht oder ihrem Weggang ein anderes Leben finden zu können.

    Nachhören auf BR-Bayern 2 Kultur...

     
  • Verschollen

    Image: Italien verschollen [Foto: Erika Harzer]

    Mexiko / Italien

    Wie in Mexiko macht nun auch in Italien eine internationale Karawane auf die Opfer der Abschottungspolitik aufmerksam

    Die Aula der staatlichen Handelsakademie von Casal del Principe ist vollbesetzt. In der Kleinstadt nördlich von Neapel, die international vor allem wegen ihrer Verbindung zur Mafiaorganisation Camorra bekannt wurde, ist eine außergewöhnliche Veranstaltung angekündigt: die italienische Karawane für die Rechte der Migranten, für Würde und Gerechtigkeit macht Station.

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