Aktuelles

Corona bringt Licht ins Dunkel der Fleischproduktion

Tierschützer vorm Schlachthof in Kellinghusen Aug. 2018

bisher unveröffentlicht v. 8. Juli 2020

Nun ist es amtlich und seit Mai 2020 in aller Munde: Schlachthöfe sind Covid-19 Infektionsherde und die Arbeitsbedingungen in den Schlachthöfen sind prekär. Redaktionen aller möglichen Medien schicken ihre Journalist*innen „ins Feld“. Sie suchen händeringend rumänische Werkvertragsarbeitende für Interviews.

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Dem Unfassbaren einen Namen geben

Luz Maria Duran mit Suchplakat in Gaertnerei-Mexiko

SWR2 Leben am 18.8.2020 um 15.05 Uhr
Erstausstrahlung: SWR2 Leben - 4.12.2018

Luz María Duráns Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit

Luz María Durán ist Mexikanerin, betreibt mit ihrem Mann eine Gärtnerei. Der Betrieb läuft gut und eigentlich hätte ihre Familie ein zufriedenes Leben führen können.

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Im Drogenkorridor – Mexikanerinnen kämpfen für ihre Kommune

(c) Kathrin Zeiske 202002 Siria Alejandra Luz vlnr in EBJ

SWR2 Leben am 6.7.2020 um 15.05 Uhr

Erika Harzer u. Kathrin Zeiske

Benito Juaréz liegt inmitten eines der gefährlichsten Drogenkorridore im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua, unweit der Landesgrenze zu den USA.

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Die 46jährige gehört keiner Entwicklungshilfeorganisation an, sie arbeitet auf Freiwilligenbasis, unterstützt von einem grösseren Spenderkreis von Bekannten aus ihrer Heimat.

Vor mehr als 16 Jahren kam Coni Lustenberger erstmals nach Honduras und begann, Strassenkinderprojekte zu unterstützen. Ein paar Jahre später hielt sie einen Vortrag im Gefängnis. Ein ernüchternder Moment für die Schweizerin. Sie sah, wie wenig Hilfe den Menschen hinter Gittern angeboten wurde. Seither besucht sie regelmässig El Porvenir, bietet Kurse an, führt Gesprächsrunden durch und macht für Gefangene ohne Familienangehörige draussen Botengänge.

Die freie Filmemacherin Erika Harzer und der Kameramann Rainer Hoffmann haben Coni Lustenberger in ihrem Alltag begleitet. Sie zeigen, was Coni motiviert, ihr Leben diesen Gefangenen zu widmen, und wie sie sich genau engagiert. Erika Harzers Film gibt aber auch einen guten Einblick in den Alltag der jungen Männer im Gefängnis, in ihre persönliche Geschichte und in die gesellschaftliche Situation Honduras'. Berührend ist, wie Coni Lustenberger es als Frau in dieser Männerwelt geschafft hat, das Vertrauen der «harten Jungs» zu gewinnen und ihnen einen Funken Hoffnung für die Zukunft zu geben.

filme

Der Geist ruft aus der Ferne

Ekeko 870x335

Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer

Dienstag, 14.5.2019, 18.00 h im Ibero/Amerikanischen Institut Berlin, Simón-Bolívar-Saal
Film und Gespräch mit den Regisseur*innen

Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten.

 

Das Terrassenwunder von Peru

ARTE - 360° - GEO Reportage
Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
Kamera: Thomas Keller
Erstausstrahlung: Oktober 2015

Aktuelle Sendetermine

17.2.2020 um 10.30 Uhr

Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

 

Raus aus der Abhängigkeit

INKOTA Netzwerk
Regie: Erika Harzer
Juli 2014

Die starken Frauen von Xochilt Acalt

Weitere Informationen über das Frauenzentrum Xochilt Acalt [hier...]

radio features

Dem Unfassbaren einen Namen geben

Luz Maria Duran mit Suchplakat in Gaertnerei-Mexiko

SWR2 Leben am 18.8.2020 um 15.05 Uhr
Erstausstrahlung: SWR2 Leben - 4.12.2018

Luz María Duráns Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit

Luz María Durán ist Mexikanerin, betreibt mit ihrem Mann eine Gärtnerei. Der Betrieb läuft gut und eigentlich hätte ihre Familie ein zufriedenes Leben führen können.

 

Im Drogenkorridor – Mexikanerinnen kämpfen für ihre Kommune

(c) Kathrin Zeiske 202002 Siria Alejandra Luz vlnr in EBJ

SWR2 Leben am 6.7.2020 um 15.05 Uhr

Erika Harzer u. Kathrin Zeiske

Benito Juaréz liegt inmitten eines der gefährlichsten Drogenkorridore im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua, unweit der Landesgrenze zu den USA.

 

Ausgebremst durch Covid 19

Migrant*innen am Grenzfluss Suchiate -Guatemala-Mexiko - Foto: Erika Harzer

Radio Onda online - Länge: 8:59 min

Der „sichere Drittstaat“ Honduras

Die Corona Pandemie bestimmt seit Wochen den öffentlichen Diskurs, ausgehend von einem „Wir“, das spätestens an den Außengrenzen Europas aufhört. Für Geflüchtete sind die Grenzen undurchdringbarer denn je zuvor. Gerade auch in Mittelamerika.

[Radio Onda...]

printmedien

Corona bringt Licht ins Dunkel der Fleischproduktion

Tierschützer vorm Schlachthof in Kellinghusen Aug. 2018

bisher unveröffentlicht v. 8. Juli 2020

Nun ist es amtlich und seit Mai 2020 in aller Munde: Schlachthöfe sind Covid-19 Infektionsherde und die Arbeitsbedingungen in den Schlachthöfen sind prekär. Redaktionen aller möglichen Medien schicken ihre Journalist*innen „ins Feld“. Sie suchen händeringend rumänische Werkvertragsarbeitende für Interviews.

 

Auf der Strecke bleibt der Mensch

schlachthof aktionBesetzung Sep - 2019

veröffentlicht Juli 2020

Der Schlachthof und das Leben

Wieder einmal stinkt es. Nicht nur ein bisschen. Es ist kein Geruch, der schnell verfliegt. Kein schlechtes Lüftchen. Nein, es stinkt und sitzt in meiner Nase fest. Auch wenn ich noch so schnell in die Pedale trete, muss ich den Gestank erstmal ertragen. Schnelles Entkommen geht nicht. Meine Freude darüber an der Wiese mit dem frisch gemähten Gras vorbeizuradeln und diesen Duft einzuatmen, den ich schon seit meiner Kindheit liebe: geschenkt.

 

"Der Schuldspruch ist ein Fortschritt"

Febr 2019 Martin u Victor F in Locomapa n Mord an Tolupan Anführer

Amnesty Journal - Mai 2020

Ein Gespräch mit dem Rechtsanwalt Victor Fernández

Am 3. März 2016 wurde die honduranische Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres in ihrem Haus ermordet. Als Sprecherin der Indigenenorganisation COPINH hatte sie sich unter anderem gegen ein Staudammprojekt eingesetzt. Ende 2019 wurde das Strafmaß für sieben Personen verkündet, die an dem Mordkomplott beteiligt waren.

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